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Kickstart Accelerator

Größter Schweizer Accelerator geht in die nächste Runde und sucht österreichische Startups

Der Demo Day des Kickstart Accelerators in Zürich. © Anja Wurm
Der Demo Day des Kickstart Accelerators in Zürich. © Anja Wurm

Mit dem Kickstart Accelerator geht im Juli der größte Startup-Beschleuniger der Schweiz in die nächste Runde. Das Prinzip funktioniert ähnlich wie das des Wiener weXelerate: 30 Startups bekommen die Möglichkeit in konkreten Projekten mit großen Unternehmen wie Credit Suisse, Swisscom, Coop und Migros, AXA Winterthur oder Unis wie der ETH Zürich zusammenzuarbeiten.

Bisher keine österreichischen Startups

Den Kickstart Accelerator gibt es bereits seit 2015. Bisher haben allerdings keine österreichischen Startups teilgenommen, erzählt Simone Bächler vom Kickstart Accelerator. „Wir legen dieses Jahr den Fokus verstärkt auf Europa und unsere Nachbarländer. Gerade Jungunternehmen aus Österreich sind deshalb sehr spannend für uns“, so Bächler. Grundsätzlich seien die Teilnehmer aber schon bisher sehr international gewesen.  Neben Schweizer Startups seien Unternehmen aus Deutschland, Italien, Ghana, Singapur bis hin zur Ukraine dabeigewesen.

Der Fokus des Kickstart Accelerators liegt heuer auf den Bereichen Bildungstechnologie, FinTech, Ernährungstechnologie, Handel und Smart Cities. Gesucht werden Startups, die die Gründungsphase bereits hinter sich haben und ihre Technologie, ihr Geschäftsmodell oder ihren Marktzugang mit den Großunternehmen vorantreiben wollen. Die Bewerbungsphase läuft noch bis 27. Mai.

Durchgeführt wird das viermonatige Programm vom Impact Hub Zürich. Der Startschuss fällt am 9. Juli mit der Selektion der Startups in Zürich, bei der die 60 besten Bewerber vor einer Jury pitchen. 30 davon schaffen es in das Programm, das aus einer Planungsphase im September und einer Kollaborationsphase im November besteht. Zumindest in der sechswöchigen Kollaborationsphase sei die durchgehende Anwesenheit von ein bis zwei Mitgliedern des Teams notwendig, erklärt Bächler.

40 enge Partnerschaften in vergangenen zwei Jahren

Die Chance, dass aus den Accelerator-Projekten längerfristige Partnerschaften mit den Unternehmen entstehen, ist groß. Aus den ersten beiden Batches haben sich insgesamt 40 solcher Partnerschaften ergeben. Eine davon ist jene zwischen dem Startup Veezoo und der führenden Schweizer Versicherung AXA Winterthur – dieses Projekt hat sich inzwischen in eine langfristige Partnerschaft entwickelt.

Der grösste Schweizer Telekom-Anbieter Swisscom ist letztes Jahr gleich mehrere Partnerschaften eingegangen und auch die Credit Suisse ist zufrieden: „Der Kickstart Accelerator generiert laufend neue Ideen und Technologien. Davon hat die Credit Suisse in den letzten beiden Jahren enorm profitiert“ , sagt Thomas Saler, Head of Fintech Partnerships der Credit Suisse.

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