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Grazer Inkubator „Up to Eleven“ nimmt Gründer für ein Jahr unter die Fittiche

Das Team von Up to Eleven. © Up to Eleven

Der Grazer Inkubator „Up to Eleven“ hat ein neues Programm gestartet. Jungunternehmer können als „Entrepreneur in Residence“ bis zu ein Jahr lang in dem Company Builder ein Startup aufbauen. „Up to Eleven“ unterstützt dabei mit Know-how und Sachleistungen, deckt aber auch Lebenserhaltungs- und Personalkosten ab. Laut „Up to Eleven“, „ein Konzept, das in dieser Form in Österreich einzigartig ist“. Derzeit läuft die Bewerbung für den ersten Batch. Pro Jahr sind mehrere Batches geplant.

Am 8. Juni veranstaltet Up to Eleven im Rahmen des Fifteen-Seconds-Festivals in Graz eine Startup-Challenge, bei der Startups die Chance bekommen vor bis zu 5.000 Gästen zu pitchen – zu den Preisen zählt unter anderem ein Fixplatz im Casting für das Entrepreneur-in-Residence-Programm. Für den Wettbewerb „Startup Village Talents“ kann man sich hier bewerben.

Das Entrepreneur-in-Residence-Programm ist für Gründer gedacht, die noch nicht über die Ideenphase hinaus gekommen sind. Die Zielgruppe sind laut „Up to Eleven“ Menschen mit mehrjähriger Branchen- und Berufserfahrung, die eine Idee zu einem Startup ausbauen wollen. Grundsätzlich ziele das Programm auf Einzelpersonen ab, erklärt Marketing-Manager Werner Sammer.

40.000 Euro für Leben, Bildung, Personal

Die Idee des potenziellen Entrepreneurs in Residence wird von der Startup-Schmiede einige Wochen lang evaluiert. Bei einer Zusage, kann der Gründer bis zu 12 Monate lang mit „Up to Eleven“ an einem Prototypen arbeiten. Teil des Pakets sind  ein Büroplatz, Zugang zu Experten aus HR, Marketing, Design und App-Entwicklung, sowie die Übernahme von bis zu 40.000 Euro für Lebenserhaltung, Bildung und Personalkosten. Bis zu diesem Punkt nimmt der Grazer Inkubator keine Unternehmensanteile für die erbrachten Leistungen.

Danach: Investment-Angebot

Ist der Prototyp entwickelt, bietet „Up to Eleven“ dem Entrepreneur in Residence einen Platz in seinem Company Builder an. Das Investment-Angebot wird individuell sein, sich aber laut Sammer in der Größenordnung einer Beteiligung im zweistelligen Prozentbereich bewegen. „Wir beteiligen uns nach wie vor an Unternehmen im Rahmen unseres klassischen Company-Builder-Programmes, erwarten uns mit dem Entrepreneur-in-Residence-Programm jedoch weitere neue Impulse zur Zusammenarbeit mit zukünftigen Gründern“, erklärt Up-to-Eleven-Chef Matthias Ruhri.

„Up to Eleven“ wurde 2012 von den sms.at-Machern Martin und Jürgen Pansy gegründet und betreut derzeit mit Nuki (ebenfalls von Martin Pansy gegründet), Instahelp und Logoshuffle drei Startups. Erst Anfang März hat „Up to Eleven“ ein neu renoviertes, größeres Office bezogen – die Räume sind allerdings schon wieder gut gefüllt, sagt Sammer.

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