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Gratos: Junge helfen Älteren in Sachen Technik

Die beiden Gründer von Gratos beim Pitch. © PULS 4/Gerry Frank
Die beiden Gründer von Gratos beim Pitch. © PULS 4/Gerry Frank

Die digitale Welt dreht sich bekanntlich immer schneller – und gerade älteren Generationen fällt es entsprechend schwer, alles zu verstehen. Wer hilft da am besten? Natürlich jüngere Generationen, die „Digital Natives“. Damit die „Wissenskluft im Technikbereich“ nicht zu groß wird, wollen Christian Berger und Konstantin Wiesenbauer mit ihrem Startup Gratos entgegenwirken.

Durch das Angebot von „Gratos“ sollen jüngere Menschen älteren Generationen helfen, moderne Technik zu verstehen. Das geht recht einfach: Auf der Homepage des Startups können hilfesuchende Menschen angeben, für welche Themen eine „Schulung“ notwendig wäre. Gratos führt als Beispiele Kurse in Facebook, Druckertechnologie, Whatsapp oder Excel an. Dafür muss lediglich ein Fragebogen ausgefüllt werden. Das Startup stellt daraufhin ein Programm zusammen und meldet sich dann bei den „Antragsstellern“.

Gratos: Erste Projekte erfolgreich

Die „Lehrer“ sind in diesem Falle dann oft Schüler oder Studenten. Wer sich „für Technik begeistert“ und „ein kleines Taschengeld verdienen“ will, solle sich melden, heißt es von Gratos. Genaue Informationen über die Konditionen gibt es (noch) nicht, die Idee befindet sich aber auch erst im Aufbau. Eine Anmeldung als potenzieller Helfer ist jedenfalls nicht verpflichtend. Entstanden sind auf diese Weise schon spannende Projekte, beispielsweise das „Repair Café“ in Wolfsberg und Bad St. Leonhard. Dabei handelt es sich um „ein Treffen von Technikern, Elektrikern, Schneiderinnen etc“., bei dem Leute mit defekten Produkten vorbeischauen können, um diese reparieren oder sich erklären zu lassen.

„Fit am PC“ als Gründungsidee

Ausschlaggebend für die Gründung von Gratos war der „Fit am PC“-Tag in der HTL Wolfsberg. Dabei helfen junge Schüler älteren Erwachsenen beim Umgang mit diversen technischen Produkten. Künftig soll genau das auch auf einer professionellen Basis passieren – so hofft man auch auf Vereine, Gemeinde und Firmen als potenzielle Partner.

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