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Graphcore: Britisches Startup mit AI-Chips ist jetzt 1,7 Mrd. Dollar wert

AI-Chips von Graphcore. © Graphcore
AI-Chips von Graphcore. © Graphcore

Mit Chips, die Künstliche Intelligenz antreiben sollen, hat das Startup Graphcore aus Bristol bereits auf sich aufmerksam gemacht. Die so genannten Intelligence Processing Units (IPU) der Firma der beiden Gründer Nigel Toon und Simon Knowles sollen bis zu 100 Mal schneller sein als bestehende Systeme und sind darauf optimiert, Machine Learning zu unterstützen.

Zum Einsatz kommen die Prozessoren in Datencentern, bei Cloud-Computing, selbstfahrenden Autos oder für Spracherkennung. Graphcore muss sich am Markt gegen IT-Riesen wie Apple, Google, Nvidia oder Huawei behaupten, die allesamt ebenfalls eigene KI-Chips entwickeln.

Gut besetzte Investorenliste

Erst 2016 gegründet, kann sich Graphcore zwei Jahre später bereits als Einhorn bezeichnen. Denn in einer Investmentrunde haben potente Investoren gemeinsam 200 Millionen Dollar in das AI-Startup gesteckt. Die Liste der teilweise bestehenden und teilweise neuen Investoren ist beeindruckend:

  •  Atomico
  • Sofina
  • Merian Global Investors
  • Amadeus Capital Partners
  • Robert Bosch Venture Capital
  • C4 Ventures
  • Dell Technologies Capital
  • Draper Esprit
  • Foundation Capital
  • Pitango
  • Samsung
  • Sequoia Capital
  • BMW i Ventures
  • Microsoft

Aufmerksame Leser haben vielleicht bemerkt, dass auch ein Österreicher die Finger im Spiel hat. Denn hinter Amadeus Capital Partners steckt niemand geringerer als Hermann Hauser, der bereits mit ARM eine Chip-Unternehmen mit aufbaute (Trending Topics berichtete).

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