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goUrban: Wiener Elektroroller-Startup holt sich mittleres sechsstelliges Investment

Die goUrban-Gründer Jonathan Gleixner, Michael Lenz, Bojan Jukic. © goUrban
Die goUrban-Gründer Jonathan Gleixner, Michael Lenz, Bojan Jukic. © goUrban

Das Wiener Startup goUrban, das Elektroroller in Wien nach dem Car2go-Prinzip vermieten will, hat sich ein mittleres sechsstelliges Investment aus dem Investoren-Netzwerk von PrimeCrowd geholt. Eine genaue Summe ist derzeit nicht zu erfahren, bei den Investoren handelt es sich konkret um Christoph Filnkößl (auch bei Liimtec, ViRaCube, Saturo, eCharge und SchoolFox engagiert) und Markus Dold, die gemeinsam das auf Ladestationen spezialisierte Startup eCharge betreiben (Trending Topics berichtete), sowie Alfredo Rasinger (Immobilienverwalter).

Im August ist der Testbetrieb von goUrban in Wien wie berichtet gestartet, mit dem frischen Risikokapital will goUrban jetzt in den Regelbetrieb gehen. Bald soll es in der österreichischen Hauptstadt 50 eMopeds geben, die man sich per App mieten kann, außerdem wird in Marketing zur Bekanntmachung des Angebots investiert.

goUrban wurde von Jonathan Gleixner, Michael Lenz und Bojan Jukic ins Leben gerufen. Ende 2016 landeten sie unter den sieben Gewinnern der Innovation to Company-Challenge der Wirtschaftskammer Wien.

21 Cent pro Minute

Die Roller kann man im Geschäftsgebiet abstellen, derzeit sind dies der 1. bis 9. Bezirk, sowie der 18. Bezirk. Außerdem wurden Naherholungsgebiete wie das Schloss Schönbrunn und die Donauinsel mit einbezogen. Die Miete der Mopeds soll 0,21 Euro pro Minute kosten und den Maximalpreis von 20 Euro pro Tag nicht überschreiten, egal welche Distanz man damit zurücklegt. Zusätzlich gibt es auch Pakete, die die Fahrt auf bis zu 0,14 Euro/Minute vergünstigen.

„Während unseres Studiums ist uns bewusst geworden, dass es in modernen Großstädten ein akutes Platzproblem und viel zu wenige Parkplätze gibt“, sagt Mitgründer Michael Lenz. „Trotzdem wollen sich Stadtbewohner nicht nur auf die öffentlichen Verkehrsmittel verlassen.“ Deswegen wittere man einen Markt für das Angebot.

Jeder Roller ist mit einer Ersatzbatterie ausgestattet. In der Nacht werden die Batterien per Hand von den Betreibern getauscht und in der Zentrale wieder aufgeladen. Im Winter werden die Geräte bei schlechter Witterung voraussichtlich eingemottet.

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