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EU-Datenschutz

Google Cloud Plattform und G Suite sind bereit für die DSGVO

Wo das Internet teilweise zu Hause ist: Google Rechenzentrum von innen. © Google
Wo das Internet teilweise zu Hause ist: Google Rechenzentrum von innen. © Google

Google hat seine Business-Services Cloud Plattform und G Suite auf die kommende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU vorbereitet. In einem Blogeintrag beschreiben die zuständigen Manager alle Maßnahmen, die der Internetkonzern gesetzt hat. Die DSGVO bringt strengere Regeln für den Umgang mit persönlichen Daten und gilt ab 25. Mai für alle Unternehmen, die Daten von EU-Bürgern speichern und verarbeiten. Aufgrund der hohen Strafen von 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des Jahresumsatzes und vieler Unklarheiten, bereitet die Umsetzung der Verordnung vor allem kleineren Unternehmen Sorgen.

Übertragung der Daten ins EU-Ausland

Ein kritischer Punkt in der DSGVO ist die Übertragung von persönlichen Daten ins EU-Ausland. Eine solche Übertragung ist nur gestattet, wenn ein Datenschutz gewährleistet ist, der dem der EU ähnlich ist. Um dem gerecht zu werden, kümmern sich internationale Internet-Konzerne um entsprechende Zertifizierungen, allen voran unter dem Data Privacy Shield. Das hat auch Google getan und bietet zusätzlich auch die erforderlichen Verträge für die Auftragsdatenverarbeitung an. Im Fall von Google können Nutzer von G Suite und Cloud Plattform diesen Vertragsklauseln einfach in der Admin-Konsole zustimmen.

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Herunterladen und Löschen von Daten

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Möglichkeit, Kunden- oder Nutzerdaten anzuzeigen oder zu löschen. Das ist laut Google in G Suite und der Cloud Plattform jederzeit möglich. Aufforderungen Daten komplett zu löschen kommt Google nach eigenen Angaben binnen 180 Tagen nach. Alle Informationen rund um die DSGVO und Cloud Plattform bzw. G Suite hat Google hier zusammengefasst.

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