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Goodbag: Stofftaschen-Startup gewinnt Lebensmittelkonzern Continente als Kunden

© goodbag
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Das Wiener Startup bgood, das die Stofftasche goodbag herstellt, hat mit Continente Portugals größten Lebensmittelkonzern als Kunden gewonnen. In jedem der rund 500 Shops der Einzelhandelskette sollen sich ab sofort die smarten und nachhaltigen Einkaufstaschen des Jungunternehmens finden. Auch die mobile App von goodbag ist ab jetzt in portugiesischer Sprache verfügbar. Damit ist das Startup nach eigenen Angaben in zehn Millionen Geschäften weltweit präsent. Bereits in zehn Ländern in über 1.800 Partnershops seien die Taschen erhältlich.

„Führender Lebensmittelhändler in Europa“

„Wir freuen uns riesig, dass es uns gelungen ist, mit Continente einen weiteren führenden Lebensmittelhändler in Europa zu gewinnen, der langfristig auf die goodbag und unsere Plattform setzt“, sagt Christoph Hantschk, CEO von bgood. Das Thema Nachhaltigkeit sei mittlerweile im Mainstream angekommen und nun zunehmend ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. Immer mehr würden auf umweltfreundliche Lösungen wie goodbag setzen. Die Partnerunternehmen des Startups bezahlen eine Servicegebühr für die Nutzung von dessen Plattform, die vor allem junge Konsumenten anlocken soll.

Goodbag: Stofftaschen-Startup bekommt Investment von Kerns Blue Minds

Bei goodbag handelt es sich um eine Einkaufstasche, die zu 100 Prozent aus Baumwolle besteht. Sie ist seit 2019 auf dem Markt. In die Taschen integriert sind NFC-Chips, die sich mit der goodbag App verbinden. Kunden können den Chip bei jedem Einkauf scannen, indem sie ihr Smartphone an das Logo auf der Tasche halten. Bei jedem Scan unterstützen die Partnerunternehmen laut dem Startup NGOs wie beispielsweise One Earth – One Ocean. Ziel der deutschen Organisation ist es, die Reinigung der Meere von Plastikmüll voranzutreiben.

Goodbag hat Umsatz trotz Corona erhöht

Pünktlich zum Welttag der Ozeane am 8. Juni können nun auch Verbraucher in Portugal bei jedem Einkauf dazu beitragen, dass „One Earth – One Ocean“ Plastik aus dem Meer fischt. Laut dem Startup entfernt jeder Einkauf mit der Tasche das Äquivalent eines Plastiksacks aus dem Meer. Jeder vierten Scan unterstütze außerdem die NGO WeForest. Die belgische Organisation pflanze dann jeweils einen Baum. Auch der Kauf einer der Taschen habe laut goodbag das Pflanzen eines Baumes zur Folge. Die Preise für eine Tasche betragen je nach Modell zwischen 9,90 Euro und 25 Euro.

Goodbag: Die Einkaufstasche, die Umweltschutz belohnt

Goodbag konnte nach eigenen Angaben trotz Corona im Jahr 2020 wachsen und im ersten Halbjahr 2021 den Jahresumsatz von 2020 bereits übertreffen. Die Kooperation mit Continente solle jetzt beiden Unternehmen große Vorteile bringen. „Je jünger die Zielgruppe, umso stärker wünschen sich Kunden nachhaltige Lösungen von Unternehmen. Für uns ist daher klar, dass die Unternehmen, die heute glaubhaft auf Nachhaltigkeit setzen, die Marktführer von Morgen sind“, so Hantschk.

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