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Gogoro: Taiwanesischer „Tesla der Roller“ holt sich 300 Mio. Dollar Wachstumsfinanzierung

Gogoro-Roller auf der Straße. © Gogoro
Gogoro-Roller auf der Straße. © Gogoro

Allerorts stehen die Zeichen auf Elektro: Wie die Firma Gogoro aus Taipeh in Taiwan bekannt gegeben hat, hat sie sich in der Series C satte 300 Millionen Dollar geholt. Zu den neuen Investoren gehören Temasek, eine immer umtriebigere Investmentfirma aus Singapur (u.a. auch Soundcloud, Magic Leap),Generation Investment Management aus London, die japanische Sumitomo Corporation und ENGIE aus Frankreich, die sich zu bestehenden Geldgebern wie Panasonic und Ruentex Group gesellen.

Gogoro, das gerne als „Tesla der Roller“ bezeichnet wird, hat bis dato 34.000 seiner E-Scooter verkauft – vorwiegend im Heimatland Taiwan. Die Besonderheit der elektrisch betriebenen Gefährte: Die Batterien sind einfach austauschbar, weltweit hat Gogoro rund 400 Akku-Tausch-Stationen eingerichtet. Pro Tag werden so im Schnitt 17.000 Batterien ausgetauscht. So will die Firma von Mitgründer und CEO Horace Luke eine Infrastruktur schaffen können, die den Nutzer schnell und umweltfreundlich von A nach B bringen kann.

Wiener Startup fährt mit Niu

Haupteinsatzgebiet sind klarerweise Städte, in denen Gogoro auch als Partner Verleiher der E-Scooter auftritt. In Berlin oder Paris etwa sind die rund 1.600 Roller des Bosch-Startups Scout des 2011 gegründeten Startups. In Wien ist kürzlich das Startup goUrban angetreten, um ein Verleihsystem von Elektrorollern zu etablieren (Trending Topics berichtete). Dazu werden rund 50 Scooter des chinesischen Herstellers Niu verwendet. Auch bei diesen Gefährten ist der Akku leicht herausnehmbar, um ihn zu Hause oder im Büro aufladen zu können.

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