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#glaubandich-Challenge: dentalQlick tritt für Vorarlberg im Finale an

© Broell Fotografie
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Die #glaubandich-Challenge ging zum letzten Mal auf Tournee. Diesmal ins über 600 Kilometer entfernte Lustenau. Dort wurde in der Reichshofhalle der neunte und damit vorletzte Finalist gewählt.  Thomas Gabriel, Mitinitiator der Interessensvertretung Startupland freute sich im Vorfeld der Veranstaltung über die rund 20 Bewerber, die sich in Vorarlberg beworben hatten. „Wir wollen im Ländle als Motor für die Szene agieren und etwas auf die Beine stellen“, so Gabriel.

Prominente Juroren

Und das gelang zumindest an diesem Abend. Puls4-Moderator Chris Stephan präsentierte die zehn Startups, die sich für Vorarlberg um das Ticket in Wien bewarben. Bevor die Jungunternehmer auf die Bühne kamen, stellte er die hochkarätig besetzte Jury vor. Nachdem Armin Assinger in Graz und Michael Altrichter in Linz schon die Bewerber auf Herz und Nieren prüften, waren es vor den 500 Zuschauern in Lustenau Heinrich Prokop, Leo Hillinger und Daniel Zech aus der Puls4-Show „2 Minuten, 2 Millionen“, die den Sieger kürten und zuvor die Jungunternehmer über drei Stunden lang bewerteten.

Im Nachhinein zeigte sich Henrich Prokop ob der Bodenständigkeit der Vorarlberger Unternehmer fasziniert. „Wir erleben in Wien oft Persönlichkeiten, die sich gerne in den Vordergrund stellen und davon ausgehen, dass sie bald im Geld schwimmen. Hier herrscht eine angenehme Bescheidenheit vor“, so der Geschäftsführer der Beteiligungsfirma Clever Clover.

Am Montag wird die Challenge entschieden

Die Challenge ist der größte Startup-Wettbewerb Österreichs, bei dem in jedem Bundesland ein Sieger ermittelt wird, der am 25. Juni in Wien in einem großen Finale um den Titel „Startup des Jahres“ antritt. Die Erste Bank und Sparkasse, Trending Topics, Puls 4 und das Gründerservice der WKÖ haben für den Sieger ein Gesamtpaket im Wert von mehr als 20.000 Euro geschnürt.

„Engagement, Mut und Wissen“

Der Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Dornbirn, Werner Böhler, unterstrich die Bedeutung der Challenge für den Gründergeist im Land: „Glaub an dich hat schon so viel Positives in sich. Wir haben 2007 und 2008 die Wirtschaftskrise erlebt und am eigenen Leib gespürt, wie schnell sich negative Gedanken auf alles handeln auswirken können. Wir wollen zeigen, wie viel Engagement, Mut und Wissen in den Menschen in diesem Land stecken. Deshalb haben wir die Challenge durchgezogen.“

Nach gut zweieinhalb Stunden stand auch der Gewinner fest. Mit dentalQLICK GmbH aus Dornbirn  gewann das einzige Startup, dem die Jury große Skalierungsmöglichkeiten attestierte. Gründerin Vesta Schrynemakers, die aus beruflichen gründen vor einigen Jahren aus Litauen nach Vorarlberg zog, betreibt einen Online-Shop für den Praxis- und Laborbedarf. Das soll es Zahnärzten und Zahntechnikern leichter machen, täglich benötigte Dental-Materialien im Internet zu bestellen.

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