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#glaubandich-Challenge in Tirol: Diese Climate- und GreenTech-Startups treten an

© Pixabay, Erste Bank / Montage Trending Topics
© Pixabay, Erste Bank / Montage Trending Topics

Der Kampf gegen die Klimakrise ist auch in der Startup-Welt voll angekommen. Der neue Austrian Startup Monitor zeigt, dass sich 63 Prozent aller Startups wegen ihrem Beitrag für eine nachhaltige Entwicklung als Green Startup eingestufen, für 27 Prozent der Startups stellt die Erreichung von ökologischen Zielen sogar ein vorrangiges Ziel dar. Genau in diese Kerbe schlägt auch der Pitching Day der #glaubandich-Challenge am 3. Mai in Tirol.

Denn im Vertical „Climate & Environment Protection“ werden am kommenden Montag in Innsbruck die Finalisten der Kategorie im Pitch antreten. Das Sieger-Startup tritt dann am 11. Mai in Wien gegen die Gewinner aus den anderen Bundesländern um den Titel „Startup des Jahres 2021“ und Preise im Wert von mehr als 100.000 Euro an.

Die nominierten Startups

Damn Plastic

Victoria Neuhofer und Stephanie Sinko haben mit ihrem Salzburger Startup ein großes Ziel: Sie wollen Konsumenten dazu bringen, weniger Plastik und weniger Verpackungen zu kaufen und stattdessen auf nachhaltige Produkte setzen, die möglichst regional hergestellt werden. Sie haben dazu ein Shop-Konzept entwickelt, dass sie in immer mehr Städte bringen wollen.

Lite-Soil

Das Wiener Startup hat ein Gewebe entwickelt, mit dem beim Gießen von Pflanzen bis zu 70 Prozent Wasser gespart werden kann. Diese Geotextilien kommen bisher vor allem in Parks oder der Landwirtschaft zum Einsatz und sorgen in trockenen Regionen vor allem im arabischen Raum für eine effizientere Bewässerung. Auch für Hobby-Gärtner kann das Gewebe interessant sein.

Beat3

Alexander Ruzicka und Mathias Nell haben mit Beat3 eine Klimaschutz-App entwickelt, die Kids dazu animieren soll, nachhaltiger zu zu handeln. Über die Smartphone-App können „Klima-Challenges“ abgehalten werden, bei denen sich die Nutzer Punkte verdienen. Diese kann man wiederum in Gewinnspielen einsetzen und sich so zum Beispiel ein kostenloses Kisterl Biogemüse oder einen E-Scooter verdienen.

youbee

Das Startup produziert und verkauft Imkereiprodukte mit dem obersten Ziel, Bienen zu schützen. Mit einem thermisches System kann die Varroamilbe, ein aggressiver Bienenschädling, ohne Einsatz von Chemikalien und ohne möglichen Rückstände dezimiert werden. Die Schädlingsbekämpfung soll so nicht nur kostengünstig, sondern auch noch automatisiert gelingen.

AgroBiogel

Wenn sich diese Lösung durchsetzt, könnte das die Bewässerung von Pflanzen in regenarmen Regionen der Welt revolutionieren. Denn das erst 2021 in Tulln an der Donau gegründete Startup  arbeitet an einem Gel, um Trockenperioden zu überstehen bzw. die notwendige Bewässerungshäufigkeit zu verringern.

edelzweig

Das Salzburger Jungunternehmen edelzweig von Bernhard Lapusch und Florian Gschweidl fertigt Holzurrnen aus den Ästen des Lieblingsbaums von Verstorbenen. Damit der Lieblingsbaum an Ort und Stelle bleiben kann, verwenden die beiden Holztechniker nur einzelne Äste.

purency

Das Wiener Startup automatisiert die Datenanalyse von Mikroplastikmessungen, um Art, Anzahl und Größe von Mikroplastik im Wasser genau und schnell zu erkennen. Das Ziel ist es, diese Datenanalysen für Labore bereitzustellen, die eine schnelle, skalierbare und unvoreingenommene Analyse von Mikroplastik ermöglichen, um Verbraucher und die Umwelt zu schützen.

Die Jury in Tirol

Die Startups werden wieder vor einer hochkarätig besetzten Jury antreten. Diese wird entscheiden, welche Firma ins Finale der #glaubandich-Challenge einziehen wird. Die Jury-Mitglieder sind:

  • Claudia Höller, Vorstandsvorsitzende der Tiroler Sparkasse AG
  • Sara Kuster, Produktionsleitung von „2 Minuten 2 Millionen“
  • Elisa Gramlich, Programme Manager Climate Consumption & Circular Economy bei WWF Austria
  • Dominik Jenewein, Landesvorsitzender der Jungen Wirtschaft Tirol
  • Josef Scheidl, Geschäftsführer Brantner Environment Group GmbH

Die Jury wird live vor Ort entscheiden, welches der Startups als Projekt des Landes im Bereich Climate & Environment Protection ins Finale der #glaubandich-Challenge einziehen wird. Auf den Finalsieger warten 1.000 Euro und natürlich der Aufstieg ins Finale! Dort geht es dann um ein Preisgeld von 10.000 Euro, ein PR-Paket im Wert von 10.000 Euro und Reise in die Startup-Nation Israel.

-> Alle weiteren Informationen zur #glaubandich-Challenge 2021 hier

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