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Gitanova: Gitarre spielen ohne jahrelanges Üben

Der Pitch von Gitanova. © Gerry Frank/Puls 4
Der Pitch von Gitanova. © Gerry Frank/Puls 4

Wer Gitarre spielen will wie Eric Clapton, sollte sich auf ein paar Jahre Übungszeit einstellen. Wer das mühsame Training umgehen will, ist vielleicht mit Gitanova gut beraten. Das gleichnamige Startup verspricht ein neuartiges Musikinstrument, das im Prinzip wie eine Gitarre funktioniert. Einziger Unterschied: Jeder Song soll sich rasch und ohne langes Üben spielen lassen.

Klingt utopisch? Mag sein, das Ganze soll sich laut Gitanova aber auch noch gut anhören. Das Startup von Gründer Michael Kainberger aus Oberösterreich verspricht 100 Prozent echten Gitarrenklang durch 24-bit-Sampling. Eine zuschaltbare Begleitautomtik ist ebenfalls möglich, Dur, Moll etc. lassen sich aufgrund der kompakten Bauweise mit einem Finger greifen. Ursprünglich hat Michael Kainberger Gitanova  für seine Mutter entwickelt, nun soll der Musikmarkt erobert werden.

Gitanova: Wie eine Gitarre

„Gitanova funktioniert im Prinzip wie eine Gitarre – allerdings befindet sich jeder Akkord auf einem Knopf. Neo-Musikerinnen und -Musiker müssen also keine komplizierten Griffmuster lernen, sondern können ohne Gitarrenunterricht begleitende Töne spielen“, erklärt er. Dank der kompakten Größe und des geringen Gewichts sei das Instrument sofort einsatzbereit. Eine Akkuladung hält laut Herstellerangaben bis zu zehn Stunden – längeren Sessions steht also nichts im Weg. Gefertigt ist Gitanova aus heimischen Hölzern und damit nachhaltig. Durch die Fertigung per Hand ist jedes Instrument außerdem ein Unikat.

Gitanova: Mehrere Modelle erhältlich

Zur Auswahl stehen verschiedene Modelle. „Gitanova Light“ ist derzeit im Abverkauf und kostet 299 Euro, die „Pro“-Variante ab 479 Euro aufwärts, abhängig von der Farbwahl. „Gitanova Smart“ schlägt mit mindestens 349 Euro zu Buche. Über den Shop werden außerdem auch Transporttaschen, Liederbücher und zusätzliche Akkupacks vertrieben.

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