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Garnet: Grazer Startup baut Sensoren und Tags für extreme Bedingungen

Alexey Katukhov, Geschäftsführer (rechts), und Adriano Cicioni, Verwaltung (links) ©Garnet
Alexey Katukhov, Geschäftsführer (rechts), und Adriano Cicioni, Verwaltung (links) ©Garnet

Ist die Umgebung rau, braucht es in vielen Bereichen spezielle Lösungen – das gilt selbstverständlich auch für Industrie und Digitalisierung. Angepasste Lösungen zur Kennzeichnung und Erfassung von Daten für Unternehmen, die ihre Maschinen in ungemütlichen Umgebungen einsetzen, gab es lange Zeit nicht. Die Garnet GmbH aus dem Science Park Graz arbeitet daran, diesen Umstand zu ändern.

Garnet entwickelt Tags und Sensoren für Unternehmen, die ihre Maschinen und andere Vermögenswerte unter extremen Bedingungen einsetzen. Hohe Temperaturen zählen da ebenso dazu wie ein besonders schmutziges oder staubiges Umfeld, Schlamm, Gebiete ohne Internetzugang oder mit erhöhter Strahlung. „Die Idee hinter der Gründung von Garnet war es, solchen Unternehmen effektive Lösungen für die industrielle Kennzeichnung und Erkennung bereitzustellen, damit sie den Digitalisierungsprozess effektiv nutzen können“, erklärt Alexey Katukhov, Geschäftsführer von Garnet.

Erfahrene Gründer

Gegründet wurde Garnet von zwei Personen: Konstantin, der als CEO einer großen Kupferproduktionsanlage tätig war und heute ein Forschungsinstitut besitzt, das Materialien für die Laser- und Halbleiterindustrie entwickelt und eben Alexey, ein Nuklearingenieur mit umfassendem Hintergrund in der Strukturierung von Technologie-Transferprojekten in globalen Unternehmen. „Garnet kombiniert auf diese Weise Branchenkenntnis, Knowhow in einzigartigen Materialien und Kompetenz in deren Entwicklung zu marktfähigen Produkten“, weiß Katukhov um die Stärken des Teams.

Team-Erweiterung 2020

Derzeit hat Garnet fünf Teammitglieder, darunter befindet sich allerdings nur ein Vollzeitangestellter, der im Science Park Graz (SPG) arbeitet. „Wir konnten unser Team mit Fachwissen in den Bereichen Finanzierung, Kommunikation und PR ergänzen. Für das nächste Jahr ist geplant, das Team um vier neue Mitarbeiter zu erweitern, die dem Unternehmen Knowhow in den Bereichen Software-Codierung, Geschäftsentwicklung und Vertrieb zur Verfügung stellen“, steht der Ablaufplan für 2020 laut Katukhov schon grob fest.

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Mit 2019 sei man zufrieden: „Seit März 2019 wird Garnet im Business Incubation Center Austria der Europäischen Weltraumorganisation im  SPG inkubiert, hat erfolgreich seinen ersten zahlenden Kunden (das Institut für Kernphysik, INFN, Italien) gewonnen und einen Zuschüsse in Höhe von 61.000 Euro aufgebracht für die Produktentwicklung“. Die Ziele für das nächste Jahr seien die Unterzeichnung von zwei Handelsverträgen in der Stahl- und Luftfahrtindustrie, die Beschaffung von Finanzmitteln im Wert von 800.000 Euro in Österreich und die Etablierung einer Marke für Markierungs- und Sensorlösungen für raue Umgebungen.

Science Park als Alma Mater

Wie wichtig ist ein Partner wie der Science Park Graz für ein aufstrebendes Unternehmen wie Garnet? Alexey Katukhov weiß um den Wert des Standorts: „SPG ist unsere ‚Alma Mater‘. Das Team ist großartig und engagiert sich dafür, dass seine ‚Gründungskinder‘ erfolgreiche Unternehmen werden. Wir freuen uns sehr über die Gelegenheit, Teil dieses Programms zu sein und mit einem solch unglaublichen Team zusammenzuarbeiten“.

Auch nach der Zeit im Science Park soll es erfolgreich weitergehen. Die Gründer sehen Garnet als einen starken Akteur auf dem Markt für industrielle Etiketten und Sensoren, erklärt Alexey Katukhov: „Die Vision ist es, international zu expandieren, da ‚raue Umgebung‘ nicht nur ein Begriff für Produktionsbedingungen ist, sondern auch für bestimmte Teile der Welt (Gebiete in nordische Ländern oder Wüstengebiete, Anm.) gilt. Die sind aus wirtschaftlicher Sicht äußerst aktiv und arbeiten dennoch unter rauen Wetterbedingungen – perfekt für uns“.

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