Channel

Startups

2 Minuten 2 Millionen

Frozen Power: Wie zwei Niederösterreicher ein Protein-Eis für Hobbysportler entwickelt haben

Die Gründer von Frozen Power. © Frozen Power
Die Gründer von Frozen Power. © Frozen Power

Abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung, viel Sport und Training – der „healthy lifestyle“ wird seit Jahren gehypt. Frozen Power Gründer Kenan Engerini hat das Potential des weltweiten Trends ausgenutzt und ein Eis entwickelt, das nun auch gesund sein soll. Die Vision des ehemaligen Profisportlers und Lebensmitteltechnologen war es, Eis löffeln zu können und das vollkommen ohne schlechtes Gewissen.

Die „Fitnesserfindung“ hat um 50% weniger Kalorien als herkömmliches Eis, und das bei vollem Geschmack, verspricht das Startup. Rein die Natur bringe Geschmack und Süße, „Wir verzichten auf raffinierten Zucker. Wenn wir in ein Milchprodukt Milch reingeben, dann süßt die Laktose, also der Milchzucker. In unserem Mangoeis ist es die Frucht selber und so ist es rein der Fruchtzucker der das Eis süßt“, erklärt Engerini.

Mehr Protein, aber nicht zuviel

Zusätzlich hat das Eis einen hohen Proteingehalt, was zu einer positiven Beeinflussung von Muskelfunktion und Zellwachstum beitragen soll. Die ideale Menge liegt laut Ernährungsexperten pro Tag bei 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, mehr als zwei Gramm an Protein sollten es jedoch nicht sein. Die Gefahr besteht bei Frozen Power laut Gründer aber nicht, „Man muss hier unterscheiden zwischen einem Leistungssportler, der einen erhöhten Bedarf an Protein hat und jemanden der gelegentlich Sport macht. Unser Eis ist kein Nahrungsergänzungsmittel sondern lediglich ein Genussmittel, das man auch in einer Diät genießen kann“, erklärt der Gründer. Da der Proteingehalt nicht so hoch dosiert sei, können selbst Kinder das Eis bedenkenlos essen.

Insgesamt hat das Gründer-Team aus Kenan Engerini und Konditormeister Karl Bachinger sechs verschiedene Bechersorten zum Preis von je 3,90€ auf den Markt gebracht. Davon sind vier Milch- und zwei Fruchtsorten. Mittlerweile gibt es auch vier verschiedenen Eisriegel (3€). Alle Eissorten sind glutenfrei, die Fruchtsorten auch laktosefrei. Bei „2 Minuten 2 Millionen“ präsentieren die Gründer nun ihren ersten veganen Eisriegel.

Sprung in den Lebensmitteleinzelhandel

Bisher ist das Eis in verschiedenen Fitnessstudios, Supplementstores, wie auch online erhältlich. Den Sprung in den Lebensmitteleinzelhandel hat das Jungunternehmen bereits in vier Ländern geschafft, so ist das Eis in Holland, Deutschland, Schweiz und ab sofort auch in Österreich bei Spar erhältlich. Rund zwei Jahre ist das Eis bisher auf dem Markt und man habe, laut Gründer, pro Jahr bereits rund 70.000€ eingenommen. Nun soll weiter expandiert werden.

Das Startup wird bereits von einem Privatinvestor, dem Filmstudio Art Fabrik Berlin und dem österreichischen Tiefkühlkosterzeuger Meisterfrost unterstützt. Engerini erhofft sich durch die Teilnahme an „2 Minuten 2 Millionen“ eine Steigerung der Markenbekanntheit, sowie einen strategischen Partner, der Know-How und Kontakte in das Unternehmen einbringt.

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen