Channel

Startups

2 Minuten 2 Millionen

Frend: Die faltbare Scheibtruhe, die bis zu 90 Prozent weniger Platz braucht

© Frend
© Frend

Wenn sich die Gartengeräte im Schuppen oder im Keller ineinander verzahnen und man den halben Stauraum ausräumen muss, um an das gewünschte Gerät zu kommen, dann sinkt die Lust bei der Gartenarbeit deutlich. Dieses Problem will der Wiener Michael Reitinger mit Frend lösen: Seine faltbare Scheibtruhe braucht 90 Prozent weniger Platz und soll so den Alltag ein wenig leichter machen.

Zum Patent angemeldet

“Ich hatte persönlichen Bedarf, weil ich einen sehr kleinen Garten habe”, sagt Reitinger zu Trending Topics. Gemeinsam mit seinem Bruder hat er sich hingesetzt und begonnen, Frend zu entwickeln. Erste Erfolge erzielte die Scheibtruhe, die man sich um rund 150 Euro vorbestellen kann, mit einem „Red Dot Design Award“ 2018 und diese Woche mit der Teilnahme an der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen.

“Wir machen letzte Überarbeitungen und werden in die Fertigung gehen – mit dem Ziel, im September ausliefern zu können”, sagt Reitinger. Scheibtruhen gibt es es Markt viele – sogar elektrisch betriebene Modelle finden sich. Um sich von Mitbewerbern abheben zu können, wurde der die Scheibtruhe bzw. Einzelteile davon zum Patent angemeldet. “Der Kern des Patents wird die Faltung der Seitenteile sein”, sagt Reitinger.

„In möglichst viele Baumärkte“

Der Wiener hatte mit Gartenarbeit und der zugehörigen Gerätschaft viele Jahre eigentlich gar nichts am Hut. Reitinger war 15 Jahren in der Unternehmensberatung und pendelte zwischen Wien, Frankfurt und Zürich. „Mein Alltag fand in Meeting-Räumen und abends in Hotelzimmer statt“, so der Frend-Gründer.

Mit der Scheibtruhe will er jetzt etwas machen, das „haptisch erlebbar“ ist. Mit seinem Bruder, der gelernter Tischler ist, hat der studierte Betriebswirt den Partner gefunden, der sich um die Hardware kümmert.

Für Reitinger selbst geht es derzeit darum, die faltbare Scheibtruhe möglichst vielen Fachhändlern schmackhaft zu machen. Denn sein Produkt soll nicht nur im Online-Shop verkauft werden, sondern “in möglichst vielen Baumärkten” zu finden sein.

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen