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Freebiebox: Der junge Gründer Moritz Lechner holt Runtastic-Gründer als Investoren

Florian Gschwandtner (Runtastic) und Moritz Lechner (Freebiebox). © Freebiebox
Florian Gschwandtner (Runtastic) und Moritz Lechner (Freebiebox). © Freebiebox

500 Millionen Werbeartikel landen im mitteleuropäischen Raum im Abfall. Um das zu ändern, ist der 15-jährige Wiener Moritz Lechner 2017 mit seinem Projekt Freebiebox an den Start gegangen. In Überraschungsboxen versendet sein fünfköpfiges Team mittlerweile Abo-Kisten voller Werbeartikel an die Kundschaft. Nach der Gründung des Unternehmens 2018 mit Hilfe einer Reihe von Business Angels und seiner Mutter geht Lechner nun den nächsten Schritt.

In den Nachverhandlungen nach der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen hat Freebiebox nun eine Finanzierungsrunde in der Höhe von 170.000 Euro abgeschlossen. Die Investment-Firma 8eyes der Runtastic-Gründer rund um Florian Gschwandtner, Business Angel Marcus Weixelberger (Betreiber der Coworking-Space-Kette andys.cc) und ein weiterer Investor stellen gemeinsam den Betrag zur Verfügung. Freebiebox gibt laut Lechner 17 Prozent an der Firma an die neuen Investoren ab.

Inside Freebiebox: Mit Moritz von der Schule ins Startup-Büro

Moritz Lechner ist einer der jüngsten Gründer Österreichs. Wir haben ihn von seiner Schule ins Büro seiner Freebiebox begleitet und Lehrer und Mitschüler gefragt, was sie von seinem Projekt halten.

Gepostet von TrendingTopics.at am Sonntag, 3. März 2019

„Junge Gründer unterstützen“

“Ich bin bei Freebiebox dabei, weil es mir sehr wichtig ist, junge Gründer und Gründerinnen in Österreich zu unterstützen. Ich finde es einzigartig, was Moritz mit nur 15 Jahren geschaffen hat und wie er in seinen jungen Jahren bereits erfolgreich ein Unternehmen führt. Er ist ein Beispiel dafür, dass wirklich alles möglich ist, wenn man fest an sich glaubt und hart dafür arbeitet“, so Florian Gschwandtner über das Investment.

+++ Inside Freebiebox: Ein junger Gründer zwischen Schule und Startup-Büro +++

Ursprünglich hatten Gschwandtner, Leo Hillinger und Martin Rohla in der Startup-Show 125.000 Euro für 25,1 Prozent an Freebiebox zugesagt. Nun sieht die Runde etwas anders aus. Lechners Mutter, die die Anteile der Firma für ihren Sohn hält, bis er 18 ist, hat noch deutlich mehr als 50 Prozent des jungen Unternehmers. Für Moritz selbst ist ein Traum in Erfüllung gegangen, schließlich ist Gschwandtner eines seiner Vorbilder.

Vorbehalte gegen Freebiebox hatte Hans Peter Haselsteiner, einer der 2 Minuten 2 Millionen-Investoren. Er findet das Geschäftsmodell nicht nachhaltig und warnte den jungen Gründer vor der Härte des Geschäftslebens. “Das Geschäftsleben ist nicht immer sonnig”, mahnte Haselsteiner den jungen Gründer. Er hoffe, Lechner würde trotz allem am Boden bleiben.

„Gschwandtner war mein Wunschinvestor“

“Florian Gschwandtner war von Anfang an mein Wunschinvestor. Er bringt nicht nur Cash ein, sondern auch Know-how und seine Kontakte ein”, sagt Moritz über seinen neuen Lead-Investor. „Ein klarer Fokus liegt jetzt auf die Erweiterung des Teams und den Ausbau des Marketing.” Schließlich gilt es, das Fundament in Österreich zu schaffen, von dem aus Freebiebox nach Deutschland expandieren kann.

Der 15-jährige verbringt seine Zeit zwischen Schule und Startup-Büro. Seine Lehrer geben ihm viel Freiraum, damit er sein Startup weiter ausbauen kann. “Das Operative liegt wirklich bei mir”, sagt Moritz.  “In der Schule geht es gut, aber in letzter Zeit war es schon sehr intensiv.”

+++ Freebiebox: Wie die neue Firma von Österreichs jüngstem Gründer funktioniert +++

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