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Flying Tent: Kärntner Start-up ergattert 150.000 Euro für sein Hängematten-Zelt

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Knapp eine halbe Million für flying tent © Startraveller
Knapp eine halbe Million für flying tent © Startraveller

Ein Einmann-Zelt, dass man man zwischen Bäumen aufhängen und zusätzlich noch als Hängematte und Regen-Poncho verwenden kann, soll dieses Jahr Camper und Rucksackreisende für sich gewinnen. Das Kärntner Start-up Startraveller rund um Gründer und Erfinder Joachim Leitgeb hat mit seinem Flying Tent derzeit eine Erfolgserie hinter sich. In der TV-Show 2 Minuten 2 Millionen, die bereits im Vorjahr aufgezeichnet wurde, hat das Start-up von Baulöwe Hans Peter Haselsteiner und Müsliproduzent Heinrich Prokop (bzw. dessen Inkubator CleverClover) ein Investment von 150.000 Euro bekommen.

Startraveller gibt dafür vorerst 30 Prozent der Firmenanteile ab, wenn es genug Umsatz mit dem Verkauf des Zeltes gemacht und das Investment zurückgezahlt hat, reduzieren Haselsteiner und Prokop ihre Beteiligung auf 25,1 Prozent.

Das Geld der beiden Investoren ist aber noch nicht alles: Im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne, die eigentlich nur 20.000 Euro zum Ziel hatte, hält das Start-up bereits bei mehr als 50.000 Euro, das Unterstützer für das Produkt springen lassen. Es könnte noch viel mehr werden, da die Kampagne noch mehr als ein Monat läuft.

Ambitionierte Pläne

Das Zelt, das im Handel etwa 150 Euro kostet und in Indonesien oder bei Partnern in Europa hergestellt werden sol, soll sich den Plänen der Jungfirma zufolge in den nächsten drei Jahren 100.000 Mal verkaufen. 2016 peilt man zunächst den Absatz von 5000 Stück an. Außerdem hat Gründer Leitgeb das Produkt durch zwei Patente schützen lassen, um zu verhindern, dass Konkurrenten die Idee einfach nachbauen.

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