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2 Minuten 2 Millionen

Flare Grill: Niederösterreichisches Startup bringt moderne Feuerstelle

Flare Grill-Gründer Günter Schwarzwallner und Werner Brunner © PULS 4 / Gerry Frank
Flare Grill-Gründer Günter Schwarzwallner und Werner Brunner © PULS 4 / Gerry Frank

Mit einem vielseitigen Grill, der auf einer Feuerplatte gleichzeitig verschiedene Speisen erhitzen soll, will das niederösterreichische Startup Flare Grill seine Kunden überzeugen. Die Gründer Werner Brunner und Günter Schwarzwallner wollen das uralte Konzept der Feuerstelle modern umsetzen. Die einfache Stahlplatte biete mehrere Temperaturzonen, durch die ein besonders vielseitiges Grillerlebnis möglich sein soll. Bei 2 Minuten 2 Millionen wollen Brunner und Schwarzwallner eine Geldanlage für den Geschäftsausbau erreichen.

„Gemeinsames Erlebnis am offenen Feuer“

„Unser Flare Grill macht das Grillen wieder zu einem gemütlichen, gemeinsamen Kocherlebnis am offenen Feuer. Nutzer können um die Platte herumstehen und alle können das zubereiten, was sie am liebsten essen wollen. Die Bedienung ist ganz einfach“, sagt Brunner. Der Grill kommt in Form eines runden Tisches, in dem sich unter der Platte eine Öffnung befindet. Durch Holz oder Kohle ist es möglich, von dort aus die Feuerplatte aufzuheizen. Laut Brunner braucht es nur 30 Minuten, um die ideale Temperatur zu erreichen. Schon nach 15 Minuten seien bis zu 350 Grad Celsius möglich.

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Weil auf der Platte die Hitze ungleichmäßig verteilt ist, entstehen einzelne Temperaturzonen. Durch diese könnten Kunden Schwarzwallner zufolge unterschiedliche Speisen auf der Platte zubereiten. „Von Burger über Steak bis zu Süßspeisen wie Kaiserschmarrn geht hier alles“, so der Gründer. Das Konzept sei deutlich sicherer als ein gewöhnlicher Grill, weil Anwender nicht direkt über dem Feuer tätig seien. Nach dem Grillen sei es möglich, die Platte mit einem öligen Tuch ohne Schwierigkeiten zu reinigen. Mit einem eigenen Behältnis sei die Asche leicht zu entfernen.

Gründer hoffen auf 75.000 Euro

Der Preis für einen gewöhnlichen Flare Grill liegt bei 1.690 Euro, 449 Euro müssen Kunden für die kleinere Camping-Variante zahlen. Das Startup bietet auch eine ganze Outdoor-Küche für bis zu 6.000 Euro an. Momentan arbeiten Brunner und Schwarzwallner noch neben ihren Hauptberufen daran, ihr Startup richtig in Schwung zu bringen. Bislang haben sie innerhalb von drei Jahren 200 Griller verkauft. Um ihr Geschäft europaweit ausbauen zu können, brauchen die beiden Jungunternehmer eine Investition von 75.000 Euro. Dafür würden sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile aufgeben. Ob sie ihre Business anheizen können, ist am Dienstag zu sehen.

Die Gründer von Flare Grill treten am 13. April ab 20:15 Uhr bei der Startup-Show 2 Minuten 2 Millionen vor die Investoren-Jury. Mehr Infos finden sich hier:

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