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Fifteen Seconds lockt in Graz mehr als 6.000 Besucher in die Stadthalle

Eröffnung des Fifteen Seconds Festival in Graz. © Fifteen Seconds
Eröffnung des Fifteen Seconds Festival in Graz. © Fifteen Seconds

Es sind exakt 6.127 Besucher, die die Veranstalter des Grazer Fifteen Seconds Festival heute, am ersten Tag des Events, offiziell verkündet haben. Die Veranstaltung, die nunmehr zum sechsten Mal stattfand, legt den Fokus dieses Jahr auf vier Themen (Business, Science, Mobility und Technology), um möglichst viele Menschen ansprechen zu können.

In der Eröffnungsrede sagten die beiden Gründer, Stefan Stücklschweiger und Thiemo Gillissen, man müsse heute im „permanenten Beta-Modus“ bleiben. Man sei nie fertig, müsse sich immer weiterentwickeln und immer am Tag 1 sein. Die Inspiration und Ideen, in welche Richtung die Reise ins – vor allem digitale – Morgen geht, die soll die Konferenz an zwei Tagen liefern. Gründertum wurde am Festival mit einem eigenen Startup-Schwerpunkt groß geschrieben.

So präsentierte etwa das Grazer Startup Carbomed sein neuartiges Messgerät „Breathe ILO„. Der Fruchtbarkeits-Tracker für Frauen soll Paaren dabei helfen, die besten Tage des Monats für die Empfängnis bestimmen zu können. Um etwa 250 Euro ist das Gerät derzeit bestellbar. Auch die neue CBD-haltige Gesichtscreme der Firma rund um Christoph Richter, die früher unter dem Namen Blattgold firmierte, hatte ihren ersten Auftritt – sie heißt Indicaskincare.

Dem Thema Mobilität trug die Veranstaltung in mehrerlei Hinsicht Rechnung. Die Zweisitzer-Drohne von FACC aus Österreich und Ehang aus China konnten Besucher aus der Nähe besichtigen. Sie soll wie berichtet 2020 in einem Pilotprojekt in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz getestet werden – zum einen, um Personen auf gefragten Strecken als Ergänzung zu Bus und Bahn zu transportieren, zum anderen, um schnell wichtige Lieferungen (z.B. für die Notfall-Medizin) von A nach B bringen zu können.

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Zur Mobilität der Zukunft gehören natürlich auch Elektromotoren und autonome Software. Das oberösterreichische Ausnahmeunternehmen Kreisel zeigte den elektrifizierten Mercedes G 350 d, in dem schon Arnold Schwarzenegger Platz genommen hat. Auch das „Virtual Vehicle„, Österreichs erstes wirklich autonomes, zugelassenes Auto, konnte man in den Hallen anschauen.

Große Unternehmen wie Google, Anexia, Mastercard oder Ikea nutzten das Festival, um Zugang zum vorwiegend jungen Publikum zu bekommen. Ihrem ursprünglichen Kern (zuvor hieß der Event „Marketing Rockstars“) ist die Veranstaltung treu geblieben – schließlich gehören 70 Prozent des Unternehmens seit 2018 der Grazer Design-Agentur Moodley. Zahlreiche Agenturen aus Österreich gaben Einblicke in Themen wie Influencer Marketing, Political Campaigning, AI oder HR.

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Der Festival-Charakter fehlte dabei nicht. Bei Ständen von alternativen Mode-Labels oder Food-Startups konnten die Besucher nebenbei ein wenig Shopping machen, und mehrere DJs sorgten in den Hallen für die musikalische Untermalung. Was ebenfalls nicht fehlen durfte: das obligatorische Bällebad.

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