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2,6 Millionen Euro von der FFG: Diese 7 Forschungsprojekte sollen Startups werden

© Adobe Stock/seventyfour
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Österreich ist in der universitären Forschung sehr stark. Nach wie vor finden so manche Beobachter jedoch, dass es zu wenig gelingt, diese Forschungsergebnisse in der Wirtschaft umzusetzen. Eine öffentliche Schnittstelle, die das fördert, ist die Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Mit Geldern des Bildungsministeriums unterstützt die FFG beispielsweise Forschungsprojekte über maximal eineinhalb Jahre auf dem Weg zur Unternehmensgründung. In den aktuellen Batch dieses „Spin-off Fellowships“ haben es sieben Projekte geschafft, die mit insgesamt 2,6 Millionen Euro gefördert werden.

Unternehmensgründung statt Lehre

„Damit unterstützen wir die Universitäten und Forschungseinrichtungen in Richtung Markt: Wir verbessern das Umfeld für künftige Spin-offs und geben kreativen und unternehmerisch denkenden Studierenden und Forschenden das notwendige Rüstzeug für ihre Unternehmensgründungen“, werden die FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner in einer Aussendung zitiert. Konkret sollen die geförderten Projekte während der Laufzeit von maximal 18 Monaten von Lehre und Forschung entbunden sein und sich auf die Verwertung ihrer Forschungsergebnisse konzentrieren. Am Ende des Fellowships steht idealerweise eine Unternehmensgründung.

Insgesamt 15 Mio. Euro

Das relativ neue Programm, aktuell ist die dritte Runde geöffnet, wurde nach dem Vorbild eines ähnlichen Angebots der ETH Zürich gebaut, das es bereits seit 2010 gibt. In Österreich stehen für das Programm insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung – 8,4 Millionen Euro davon sind für die beiden Runden 2019 noch frei.

Bei der zweiten Runde der „Spin-off Fellowships“ gab es 30 Einreichungen. Die sieben geförderten Projekte wurden von einer internationalen Jury ausgewählt – sechs davon sind an Universitäten entstanden, eines davon in einer außeruniversitären Einrichtung, nämlich dem Austrian Institute of Technology (AIT). Pro Projekt stehen der FFG zwischen 100.000 und 500.000 Euro zur Verfügung.

Das sind die 7 Spin-off Fellows des zweiten Calls:

  • CarboFeed (CO2 fixierende Hefe als Futtermittel), Universität für Bodenkultur, Wien
  • CellEctric Biotech (Entwicklung eines innovativen Filters (smartEDF) zur elektrodynamischen Manipulation biologischen Materials), Austrian Institute of Technology (AIT), Niederösterreich
  • CURRATEC (Economic Curing of Polymers by Frontal Polymerization), Technische Universität Wien
  • FlowMe (Software für die automatisierte Analyse von Durchflusszytometriedaten zur Detektierung von Krebszellen), Technische Universität Wien
  • LightMatters (Laborgerät zur optofluidischen NANO-Partikel-Charakterisierung), Medizinische Universität Graz
  • NewGen SLM Powder (New generation of stainless steel powder for enhanced additive manufacturing process), Technische Universität Graz
  • Viwax (Lysophosphatidylcholin im Einsatz gegen Amerikanische Faulbrut), Universität Graz

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