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Faltbare Helme sollen Sicherheit bei Tier-Rollern erhöhen

© Tier Mobility
© Tier Mobility

An Elektrorollern gibt es viel zu bekritteln. Sie stehen in der Gegend herum, sind gar nicht so günstig, und Unfälle passieren auch viele. Das Berliner Startup Tier Mobility hat sich zu letzterem Thema jetzt etwas Besonderes einfallen lassen: 200 E-Scooter in Berlin und Paris bekommen jetzt Boxen montiert, in denen jeweils ein faltbarer Helm steckt. Faltbar natürlich deswegen, um möglichst viel Platz sparen.

Die Nutzung eines Helms auf E-Scootern ist nicht verpflichtend, aber sicherlich ratsam. Für Tier-Kunden ist das neue Feature mit keinen Extrakosten verbunden. Die Box erkennt aber jedenfalls, ob der Helm auch ordnungsgemäß wieder zurückgesteckt wird. Außerdem sollen Mitarbeiter des Unternehmens alle fünf Fahrten kontrollieren, ob der Helm auch ordnungsgemäß funktioniert, und sie dabei auch gleich desinfizieren. Über den Sommer sollen insgesamt 5.000 Roller mit den Helm-Boxen ausgestattet werden.

Der zweite Punkt, mit dem sich Tier die jetzt wieder angehende Saison nach dem Lockdown von der Konkurrenz unterscheiden will, ist das Thema Hygiene. Die deutsche Firma Protexus soll die Griffe der Roller mit einer Kupferschicht ausstatten, die binnen Minuten fast 100 Prozent Viren abtöten können sollen.

Tier ist in etwa 55 Städten in 9 verschiedenen Ländern mit rund 40.000 Rollern unterwegs. Als einer der wenigen Anbieter hat das Unternehmen die Roller nicht von der Straße genommen. In Wien hat Lime heute bekannt gegeben, wieder 500 E-Scooter in der Stadt zu verteilen (Trending Topics berichtete).

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