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Facebook will nur spielen: fb.gg kontert Amazons Gaming-Plattform Twitch

Game-Livevideos unter fb.gg. © Facebook
Game-Livevideos unter fb.gg. © Facebook

Facebook-Spiele, allen voran FarmVille, waren vor einigen Jahren einmal ein großes Ding. Seither haben Smartphones – ergo die App Stores von Google und Apple – und Amazon mit seiner 2014 um eine Milliarde Dollar zugekauften Videogaming-Plattform Twitch die großen Neuerungen im Gaming-Bereich dominiert.

Mit fb.gg (eine Kurz-URL für das neue Portal www.facebook.com/gaming) will Facebook nun zurück ins Geschäft mit Videospielen. Dabei handelt es sich um ein Portal, auf dem Facebook-Nutzer Gaming-Live-Videos anschauen können, die Gamer per Livestream bei Facebook veröffentlichen. Wäre das nicht genug der Kopiererei bei Twitch, hat man sich auch noch vom Geschäftsmodell der Amazon-Tochter einiges abgeschaut.

Seher belohnen Gamer mit Kleingeld

Um die Gamer auf die Plattform zu locken, wird ihnen in Aussicht gestellt, dass sie dort auch Geld verdienen können. Denn Nutzer, die sich gerne die Livestreams anschauen, können sie mit der neuen virtuellen Währung „Facebook Stars“ dafür belohnen – quasi so, als würde man einen Straßenmusikanten mit einer kleinen Spende in den Hut belohnen. Jeder „Star“ ist dabei 0,01 Dollar wert. Ähnliche Funktionen gibt es bei Twitch schon lange.

Um sich Facebook Stars verdienen zu können, müssen die Creators, wie Facebook die Gamer nennt, am so genannten „Level Up“-Programm teilnehmen. Teilnehmer an dem Programm bekommen Zugang zum Kundendienst von Facebook und außerdem die spezielle Möglichkeit, in HD 1080p und 60fps (Frames per Second) zu streamen.

 Facebook will mitverdienen

Wie Techcrunch in Erfahrung gebracht hat, wird Facebook als Plattform-Betreiber an jedem ausgegebenen „Star“ mitverdienen. Zwischen 5 und 30 Prozent des Geldes, das User für die virtuelle Währung ausgeben, wandert dabei in die Kasse des Social Networks. Die Höhe des Prozentsatzes richtet sich nach der Menge an „Facebook Stars“, die die Nutzer kaufen – je mehr man kauft, desto weniger Prozent bekommt Mark Zuckerberg.

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