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Finanzierungsrunde

eyeson: Grazer Videochat-Startup holt sich drei Millionen Euro Investment

© eyeson
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Google Meet, Skype, TeamViewer, Facetime, Facebook Messenger – für Konsumenten wie Business-Kunden gibt es zahlreiche Möglichkeiten, Video-Calls für Gruppen abzuwickeln. In diesem Markt spielt seit einiger Zeit auch das Grazer Startup eyeson (ehemals VisoCon) mit. Via Apps für iPhone und Android sowie im Web können Nutzer mit dem teilweise kostenpflichtigen Tool Gruppentelefonate durchführen. Rund eine Million App-Downloads sowie insgesamt 1,5 Millionen registrierte User zählt die Firma von Michael Wolfgang und Andreas Kröpfl bis dato.

Um 2019 auf mehrere Millionen Nutzer in den Bereichen B2C und B2B wachsen zu können und den Umsatz zu steigern, hat die Jungfirma jetzt eine Finanzierungsrunde von drei Millionen Euro abgeschlossen. Die Runde wurde von der Grazer eQventure rund um Herbert Gartner organisiert und von regionalen Investoren wie tecnet equity, aws Gründerfonds, Hermann Hauser und Michael Altrichter von startup300 unterstützt – diese sind bereits seit einer Investmentrunde im Vorjahr mit dabei (Trending Topics berichtete). Als neuer CFO an Bord gekommen ist Bernd Guttmann, der zuvor bei mySugr als Finanzchef tätig war.

Das eyeson-Team. © eyeson
Das eyeson-Team. © rawpix.at

Premium-Versionen für Unternehmen

Prinzipiell kann man eyeson kostenlos nutzen. Wer mehr Funktionen für viele Nutzer gleichzeitig braucht, der bezahlt monatliche Gebühren für die Nutzung (ab 8 Euro pro Monat und Host). So wird eyeson über größere Unternehmen monetarisiert. Eines der Features für professionelle Nutzer: Die Video-Calls können auch via Facebook oder YouTube gestreamt werden. es gibt auch Integrationen in Slack, Trello oder Zendesk. Außerdem gibt es eine API, mit der Entwickler eigene Live-Video-Applikationen auf Basis der eyeson-Technologie bauen können.

„Eyeson ist für mich ein Paradebeispiel für ein prosperierendes Startup aus Österreich, das weltweit zu einem großen Player werden kann. Das Team ist wirklich spitze und die Technologie kann mit den Diensten großer Firmen auf jeden Fall mithalten“, sagt Investor Michael Altrichter. “In kürzester Zeit einen solchen globalen Kundenstock aufzubauen, zeigt, dass es eine hohe Nachfrage nach unseren mobilen Video-Collaboration-Lösungen gibt“, sagt Andreas Kröpfl, CEO und Mitgründer. Es gebe hohes Upselling-Potenzial im B2B-Bereich – und dieses Potenzial wolle man nun heben.

Michael Altrichter ist Investor bei Trending Topics.

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