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Evernest: Hamburger PropTech sammelt sechs Millionen Euro ein

Evernest-Geschäftsführung: Investment von neun Millionen Euro © Evernest
Evernest-Geschäftsführung: Investment von neun Millionen Euro © Evernest

Das Hamburger PropTech-Startup Evernest hat bei seiner Seed-Finanzierung eine Summe von über sechs Millionen Euro eingesammelt. Evernest bietet Immobilienmaklern eine digitale Plattform an, mit der sie anhand von Käuferdaten den bestmöglichen Preis für ihre Grundstücke erzielen sollen. Mit dem neuen Kapital will das Startup seine deutschlandweite Expansion finanzieren.

Bestmögliche Immobilienpreise

„In einem Markt, in dem sich die Dienstleistung etablierter Player häufig anfühlt wie in den 90er Jahren, werden wir den gesamten Prozess der Immobilientransaktion für alle Beteiligten vereinfachen und die besten Makler mit unserem Toolset begeistern“, beschreibt Evernest-CEO Christian Evers das Erfolgsrezept des Jungunternehmens. Der wichtigste Bestandsinvestor der Firma ist Project A Ventures. Zu den neuen Investoren gehören unter anderem auch die beiden Venture-Capital-Gesellschaften FJ Labs und APIC.

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Evers, der selbst Immobilienmakler ist, hat das Unternehmen im Jahr 2019 gemeinsam mit Luisa Haxel gegründet. Das Jungunternehmen hat das Ziel, Top-Makler in europäischen Metropolen mit einer digitalen Plattform anzulocken. Anhand einer umfassenden Käuferdatenbank hilft das System den Verkäufern dabei, die bestmöglichen Preise für Immobilien zu finden. Durch die Bewertung der Grundstücke sollen zu teure Angebote vermieden werden, die mögliche Käufer verschrecken. Gleiches gilt für Transaktionen unter Wert.

Digitales Marketing für Anbieter

Neben der Makler-Plattform betreibt Evernest auch digitales Marketing für Immobilienanbieter. Dabei richtet sich das Unternehmen an sein bestehendes Netzwerk aus möglichen Interessenten. Für die Financiers sei der Fokus auf Kundendaten und Technologie „vielversprechend“. „Evernest baut eine Plattform, die es diesen Maklern ermögliche, ihre Arbeit noch kundenfreundlicher und effizienter zu gestalten. Aus unserer Sicht ist das die Erfolgsformel, um im europäischen Premiumsegment neue Maßstäbe zu setzen“, sagt Anton Waitz, General Partner von Project A Ventures. Das Kundennetzwerk soll mit dem Geld aus der Finanzierungsrunde weiter ausgebaut werden.

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