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EU-Kommission: 164 Mio. Euro für Startups mit Tech gegen das Coronavirus

© EpiGuard
© EpiGuard

Derzeit muss alles schnell gehen. Das betrifft auch die Entwicklung und Erforschung von Mitteln, mit denen man das Coronavirus bekämpfen kann. Die EU-Kommission hat deswegen in einem neue Call 164 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die gezielt für Startups und KMU gedacht sind. Gesucht werden kleine Unternehmen, die Technologien und Innovationen haben, die bei der Behandlung, Prüfung, Überwachung oder anderen Aspekten des Coronavirus-Ausbruchs helfen könnten.

Der Call wurde sehr kurzfristig in der aktuellen Notlage, in der sich ein europäisches Mitgliedsland nachdem anderen abschottet, ausgerufen. Der Einreichschluss für Bewerbungen ist bereits an diesem Mittwoch, dem 18. März um 17 Uhr. Eingereicht wird dabei beim so genannten EIC Accelerator des European Innovation Council (EIC), das die Förderung der europäischen Innovationslandschaft zum Ziel hat. Im Beirat des EIC sitzt unter anderem Investor Hermann Hauser.

Um eine Idee zu geben, was die EU-Kommission für förderungswürdig erachtet, gibt es folgende Beispiele. Diese wurden bereits gefördert und arbeiten der Kommission zufolge an Innovationen, die relevant für die Bekämpfung des Coronavirus sein können:

  • EpiGuard: Die Firma aus Norwegen entwickelt ein Ein-Patienten-Isolations- und Transportsystem, das ein Maximum an Sicherheit und Komfort für den Patienten bietet und gleichzeitig die Durchführung von Intensivpflege und Behandlung ermöglicht (siehe Bild oben)
  • mTAP: Smart Separations aus Großbritannien entwickelt einen Mikrofilter aus Keramik, mit dem man etwa Kohlenstoffpartikel, Staub, Pollen, Gerüche und Chemikalien aus der Luft für Innenräume filtern kann
  • Ambeent: Das türkische Projekt arbeitet an einer WiFi-Lösung, die verhindert, dass es aufgrund der rasant steigenden Zahl von vernetzten Geräten auf engem Raum (Smart Home, Smart Factory) zu Funkstörungen kommt. Das wiederum soll dabei helfen, um menschliche Mobilität bei Epidemien zu verfolgen.

Diese Projekte sind jeweils mit Beträgen zwischen einer und drei Millionen Euro von der EU gefördert worden.

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