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Ethereum nach Berlin-Upgrade das erste Mal über 2.000 Euro

© Ethereum.org
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Während der restliche Krypto-Markt derzeit keine eindeutige Richtung hat (BTC im Minus, viele Altvoins sowohl rot als auch grün), gibt es bei Ether eine eindeutige Richtung: nach oben. Nach der Durchführung des angekündigten Berlin-Upgrades, das neue Funktionen auf die zweit wichtigste Blockchain der Welt bringt, ist der Kurs deutlich gestiegen. Erstmals wurde die Marke von 2.000 Euro (ca. 2.450 Dollar) geknackt, was die Marktkapitalisierung von ETH auf neue Höhen bringt.

Denn würde man Ethereum mit den größten Finanzunternehmen der Welt vergleichen (und das tun manche Leute mittlerweile sehr gerne), dann würde das Projekt gar unter den Top 6 landen. Nur Visa, JPMorgan Chase, Mastercard, Bank of America und PayPal bringen hinsichtlich Börsenbewertung mehr auf die Waage (und Bitcoin, eh klar). Wäre Ethereum ein börsennotiertes Unternehmen, es wäre deutlich größer als führende chinesische und US-amerikanische Banken, von europäischen ganz zu schweigen. Auch Coinbase oder Square müssten sich weit hinter Ethereum anstellen.

Weiter Upgrades folgen

Nun ist Ethereum keine Bank, aber möglicherweise eine wichtige Infrastruktur des Finanzwesens der Zukunft. Das nun durchgeführte Berlin-Upgrade hat auch die Folge, dass Transaktionen ein wenig günstiger sein werden. Das kommt vor allem DeFi- und Stablecoin-Projekten entgegen, die auf Ethereum aufbauen. Nicht zu verwechseln ist das heutige Ethereum-Upgrade aber mit Update EIP-1559. Dieses soll erst im Juli erfolgen und hat zur Folge, dass ETH-Miner künftig 20 bis 50 Prozent weniger Einnahmen bekommen sollen. Deswegen drohten diese Ethereum-Kopf Vitalik Buterin bereits mit einer 51-Prozent-Attacke.

Ebenfalls noch in weiterer Ferne liegt der vollständige Umstieg auf Ethereum 2.0, was den Wechsel von Proof of Work (=Mining) zu Proof of Stake (=Staking) bringen wird. Das soll viel mehr Transaktionen pro Sekunde als heute ermöglichen und auch mit dem großen Energiehunger der Blockchain Schluss machen. Derzeit sieht der Energieverbrauch wie folgt aus:

  • Ethereum hat einen jährlichen Stromverbrauch so groß wie Kasachstan (34,35 TWh)
  • Ethereum hat einen jährlichen CO2-Fußabdruck so groß wie Litauen (16,32 Mt CO2)
  • Eine Ethereum-Transaktion entspricht dem CO2-Fußabdruck von 76.752 Visa-Transaktionen (34,63 kg CO2)

Das CO2-Problem von Bitcoin kann man leider nach Belieben klein oder groß reden

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