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Erste Group beteiligt sich am tschechischen Startup Dateio

George Online-Banking der Erste Bank. © Erste Group
George Online-Banking der Erste Bank. © Erste Group

Die Erste Group hat als Minderheitseigner in das tschechische Startup Dateio investiert, das sich auf digitale Rabatte in Verbindung mit Kartenzahlungen spezialisiert hat. 2013 gegründet, ist Dateio aus Prag in derzeit drei Märkten aktiv (Tschechien, Slowakei und Rumänien) und hat in der jüngeren Vergangenheit bereits mit den Erste-Tochtergesellschaften Česká spořitelna und Banca Comercială Română zusammengearbeitet. Die Erste Group hat für ein nicht näher beziffertes Investment 22 Prozent des tschischen Startups übernommen.

Die Rabatt-Lösung von Dateio soll nun im ersten Halbjahr 2020 nach und nach in den Erste-Märkten in das Online-Banking George integriert werden. Das System des Startups analysiert Listen von mit Zahlkarten getätigten Transaktionen, um festzustellen, welche dieser Transaktionen für einen Rabatt in Frage kommen. Dabei werden nur jene Transaktionen in Betracht gezogen, bei denen die Karte vorab auch für Händlerrabatte registriert wurde. Mit der Erste Group hat das Startup nun einen ordentlichen Hebel, da das Online-Banking George in vier Retail-Märkten mehr als fünf Millionen Nutzer zählt. Aktuell wird Dateio von rund 300 Einzelhändlern verwendet.

Karten-basiertes Marketing

„Nach abgeschlossener Integration wird Dateio in CEE die bei weitem größte Karten-basierte Marketingplattform darstellen, auf sechs Schlüsselmärkten vertreten sein und mehrere Millionen Kunden erreichen. Diese größere Reichweite wird uns darüber hinaus helfen, noch weitere attraktive Retail-Partner an Bord zu holen. Derzeit wird unsere Plattform in der Region bereits von großen Einzelhändlern wie Kaufland, Ahold Delhaize, Shell und vielen anderen genutzt. Mit George wird unser Angebot an Einzelhändler noch viel überzeugender, womit sich die Nutzer von George schon auf Offerte zusätzlicher attraktiver Marken freuen können“, erklärt Ondřej Knot, CEO von Dateio.

„Dieser Fall zeigt ganz klar, wie die offene Architektur unserer Plattform George als Basis für die Integration wertvoller neuer Services für unsere Kunden dienen kann – unabhängig davon, ob diese Services intern oder mit externen Partnern entwickelt werden“, erklärt Peter Bosek, Privatkundenvorstand der Erste Group. „Mit dem Start von George wollten wir damals eine Plattform statt nur eine Lösung für Online-Banking schaffen. Mittlerweile haben wir ein eigenes Team, das diese Entwicklung vorantreibt.“

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