Erfolgreich Gründen Part IV – Der Businessplan 1.0

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Ein Bussinessplan braucht viele kluge Köpfe und einiges an Zeit - schließlich soll er eurem Unternehmen ja einen erfolgreichen Start ermöglichen © Fotolia
Ein Bussinessplan braucht viele kluge Köpfe und einiges an Zeit - schließlich soll er eurem Unternehmen ja einen erfolgreichen Start ermöglichen © Fotolia

Was braucht ein Jungunternehmer am dringendsten wenn er sein Unternehmen startet? Eine Idee, Mut und natürlich Kapital, Kapital, Kapital. Was als Trend in den USA begann ist heutzutage gang und gäbe bei Kapitalgebern: Die Frage nach dem Businessplan.

Im Zuge dieser Serie versuchen wir euch nun durch das Abenteuer Businessplan zu navigieren. Ob ihr nun eine Software benutzt, oder euch doch für die Selbsterstellung entscheidet – im Folgenden werden wir die einzelnen Themenkomplexe eines Businessplans und die damit verbunden Entscheidungen durchgehen, um es jedem von euch zu ermöglichen, den für sich optimalen Businessplan zu erstellen.

Denn Businesspläne helfen nicht nur bei der Finanzierung, sie sind ein essentielles Instrument der Unternehmensgründung. Sie helfen vorab bereits die richtigen Entscheidungen zu treffen um schlussendlich als erfolgreicher Unternehmer/Unternehmerin aus dem Abenteuer Firmengründung zu kommen.

First Things First: Software? 

Die mit Sicherheit einfachste Lösung ist die Erstellung des Businessplans mit Hilfe einer Software. Es gibt hierfür unterschiedliche Anbieter am Markt die alle sehr ausgereifte und gute Produkte anbieten.

Plan4YouEasy ist ein kostenloses Angebot der Wirtschaftskammer, das von vielen Jungunternehmern bereits zur Erstellung des Businessplans herangezogen wurde. Unter ihren Benutzern finden sich prominente österreichische Erfolgsunternehmen wir runtastic.

Selbstverständlich gibt es eine Vielzahl von Anbietern auf dem Markt die aus Platzmangel leider nicht dargestellt werden können, aber eine schnelle Suche auf Google und ihr könnt aus dem Vollen schöpfen.

Während Softwareanbieter eine gute Lösungsgrundlage bieten, muss aber beachtet werden, dass die Denkarbeit weiterhin bei euch liegt. Die wichtigen Entscheidungen und Kalkulationen kann euch leider keine Software abnehmen.

Was ist eigentlich ein Businessplan?

Der Businessplan ist im Grunde ein Unternehmenskonzept. Es ist eine Roadmap all jener Entscheidungen und Schritte die ein Gründer für sein Unternehmen bzw. seine Geschäftsidee geplant hat.

Leider starten viel zu viele Jungunternehmer immer noch ohne Planung Kopf über in das Abenteuer Gründung. Auch wenn dies gut gehen kann, so garantiert eine ausgiebige vorhergehende Planung mit Sicherheit einen erfolgreicheren Start. Zusätzlich hilft es dabei das Risiko deutlich zu reduzieren.

Und obwohl Businesspläne als Planungsinstrument auch eine Voraussetzung für Kapitalgeber sind, dienen sie zu aller erst immer euch selbst. Denn durch das Simulieren und das intensive Nachdenken über die einzelnen Schritte, oder eventuell sogar durch einen Praxistest der Geschäftsidee, kommt es bereits zu einem ersten Kontakt mit dem Markt, der schlussendlich über Sein oder Nicht-Sein des Unternehmens entscheidet.

Ein Plan für alle Fälle

Als Guideline für die ersten Schritte ins Unternehmertum erfüllt der Businessplan eine essentielle Rolle in der Unternehmensgründung, aber auch bei Fragen durch Investoren, durch die Bank oder von Geschäftspartnern hilft er dabei diese rasch und kompetent zu beantworten. Viele Fragen zu Themen wie Preisgestaltung, Markt, Marketing, Vertrieb, Umsetzung und vielem weiteren mehr sind darin bereits überlegt und beantwortet worden.

Außerdem bietet sich ein Businessplan nach erfolgreicher Firmengründung als Kontroll- und Rekapitulationswerkzeug an. Es kann damit nicht nur überprüft werden ob alle notwendigen Schritte bereits gesetzt wurden, ob man eventuell eine geplante Maßnahme vergessen hat (deren Umsetzung optimaler Weise auch dann noch Sinn macht) sondern es ermöglicht auch eine Rekapitulation über die Startphase des Unternehmens:

  • Hatte ich gut geplant?
  • Kam alles (das Meiste) so wie geplant?
  • Wo/Wie kann ich das nächste Mal besser planen?
  • Habe ich mich an meine Planung gehalten?
  • War das gut so / oder vielleicht nicht so gut ?

Dieses war der erste Streich und der zweite folgt sogleich – oder in diesem Fall nächste Woche. Bis dann!

Quelle: WKO – Gründerservice

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