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Erfolgreich Gründen Part 1 – Die Idee

Damit eure Idee abgeht wie eine Kunstfliegerstaffel, muss sie zündend gut sein © Mihai Surdu / Unsplash

Ob frische Luft in Dosen für Großstädte, temporäre Rezept-Tattoos oder ein Online Shop für Speiseinsekten all dies sind vielleicht fremd anmutende aber doch neue innovative Geschäftsideen von Gründern. Diese drei Ideen stehen repräsentativ für all die Hunderten, die jedes Jahr weltweit entwickelt werden um den Schritt in die Selbstständigkeit zu ermöglichen.

Der kreative Weg zu einer Idee

Manche haben sie machen haben sie noch nicht, die zündende Idee.

Der Weg zur passenden Idee die sich dann auch tatsächlich zu einem Geschäftsmodell ausbauen lässt ist oft ein langwieriger und schwerfälliger. Viele Ideen werden aufgegriffen, viele davon aber auch wieder verworfen.

Oft hilft eine Recherche bzw. ein Benchmark  Existenzgründern dabei eine Orientierung bzw. eine Inspiration zu erhalten. Führt man sich dabei auch die eine oder andere skurrile Geschäftsidee zu Gemüte kann dies dabei helfen, auch den innovativen Aspekt der eigenen Ideen im Auge zu behalten.

Selbstverständlich gibt es viele Methoden die Einzelpersonen bzw. Gruppen dabei unterstützen die eigene Gedankenwelt und Kreativität zu aktivieren, zu sortieren und dabei die (vermeintlich) optimale Idee zu finden:

  1. x) Brainstorming in Kombination mit Mind Maping um die Ideen zu sortieren, zu strukturieren und eventuell mit einander zu verbinden.
  2. x) ABC Methode zur Evaluierung von mehreren Ideen

oder auch

  1. x) der Problemlösungsbaum für alle jene die sich lieber strukturiert durch Problemstellungen bzw. den Innovationsprozesse arbeiten.

Eine gute Idee ?

Eine Geschäftsidee wurde gefunden? Wir gratulieren, um herauszufinden ob in dieser Geschäftsidee nun mehr Chancen oder mehr Risiken stecken sollte man die erwählte Geschäftsidee einer Reihe von Fragen unterwerfen:

  1. Ist ein Markt vorhanden? Und ist dieser groß genug?
  2. Gibt es Mitbewerber? Wenn ja, ist noch Platz für meine Idee bzw. ist meine Idee anders genug um eine Nische zu finden oder herauszustechen?
  3. Braucht man hierfür einen Gewerbeschein? Kann ich diesen erhalten?
  4. Wieviel Geld benötige ich? Wieviel kann ich selbst auf die Beine stellen? Wieviel Finanzierung muss ich aufstellen? Erhalte ich diese?
  5. Gibt es Förderungen? Vielleicht auch schon für die Anfangsphase? Für die Produktentwicklung ?
  6. Hab ich bereits genug betriebswirtschaftliches Wissen?
  7. Bin ich sozial abgesichert? Kann etwas schief gehen?

 

 Was tun wenn man keine Idee hat und auch keine findet?

Leider gehören aber nicht Alle zu den Glücklichen die sofort eine zündende Idee für ihr Geschäft haben. Was bleibt ist das Bedürfnis sich selbstständig zu machen – ein eigenes Geschäft zu starten. Aber auch wenn deine Idee keinen Bestand hatte oder du gar keine Idee hast, ist Hopfen und Malz nicht verloren, es gibt Alternativen die einem trotzdem gute Möglichkeiten bieten selbstständig zu werden.

  1. Betriebsnachfolge

Was spricht eigentlich gegen die Übernahme eines bestehenden Betriebs? Die Wirtschaftskammer Österreich stellte fest dass in den nächsten zehn Jahren 50.000 Betriebe zu übernehmen sind, und nicht all diese finden Nachfolger in den eigenen Reihen.

Die Übernahme eines bestehenden Betriebes bringt oft Vorteile auf beiden Seiten: Einerseits geht ein jahrelang hart aufgebautes Unternehmen nicht verloren, andererseits kann sich ein Jungunternehmer in einer fixen Struktur einbetten. Zugegeben eine Betriebsnachfolge bietet von Zeit zu Zeit zu wenig Spielraum für innovative Kräfte und Ideen – sollte es aber per se um das Selbständig sein gehen – dann sollte diese Möglichkeit nicht außer Acht gelassen werden.

  1. Franchising

Der klare Vorteil des Franchising ist es, dass man mit bereits erprobten Konzepten, mit mehr oder weniger intensiver Betreuung durch den Franchisegeber sowie mit einer vorgegeben Produktlinie, das eigene Unternehmerrisiko auf ein Minimum reduziert.

  1. Imitation

Man muss das Rad auch nicht immer neu erfinden. Auch mit bereits am Markt bestehenden Ideen (die man eventuell im Zuge der Recherche oder des Benchmarks gefunden hat) lassen sich gute Unternehmen gründen. Mit der einen oder anderen Anpassung, einer Erweiterung oder der Etablierung auf einem neuen, noch nicht erschlossenem, Markt kann man manchmal mehr erreichen als mit der innovativsten Idee.

 

Quelle: Gründerservice, WKO

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