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Refurbed.de: Startup für generalüberholte Hightech-Produkte gewinnt Pitch bei Entrepreneurship Avenue

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Auch in Österreich gibt es einen Haufen Smartphones. © Maksym Yemelyanov/Fotolia
Auch in Österreich gibt es einen Haufen Smartphones. © Maksym Yemelyanov/Fotolia

Die Entrepreneurship Avenue Conference an der WU Wien endete am Freitag Abend mit der Preisverleihung des Avenue Pitch Award. Feiern durfte dabei das Wiener Startup Refurbed, das sich auf den Verkauf generalüberholter Smartphones, Tablets oder Notebooks spezialisiert hat. Als Preisgeld durften sich die beiden Gründer insgesamt 5.000 Euro (von Erste Bank, A1, aws und startup300 sowie Mediavolumen im Wert von 6.000 Euro) abholen.

Refurbed konnte sich im Jury-Vorting knapp gegen xDroid durchsetzen, das auf dem zweiten Platz landete und 2.000 Euro in Cash (gesponsert von Wirtschaftskammer Wien und BDO sowie einige tausend Euro Mediavolumen) bekam. Im Publikums-Voting siegte die Jungfirma Omni die ein digitales Authentifizierungssystem auf den Markt bringen will, das ohne Passwörter auskommt,  mit 29 Prozent der Stimmen.

Generalüberholtes Hightech und Stimmen-AI

Refurbed konnte die Jury mit dem Konzept seines Marktplatzes überzeugen. Anstatt selbst Geräte wie Smartphones, Tablets oder Smartwatches zu reparieren und dann zu verkaufen, will das Startup lieber als Vermittler zwischen Shop-Betreibern und Konsumenten werden. Die Logistikpartner DHL, Deutsche Post und DPD sorgen dann dafür, dass die über die Plattform gekauften Waren zu den Kunden kommen. Der Käufer soll sich bei den generalüberholten Hightech-Produkten bis zu 40 Prozent gegenüber den gleichen neuen Produkt sparen können und bekommt eine einjährige Gewährleistung ab Kaufdatum, die alle Defekte abdeckt, die innerhalb dieses Jahres eintreten. Geplant ist zudem, dass Privatpersonen ihre alten Geräte an die Händler bzw. Hersteller zurückverkaufen können.

xDroid, das auf dem 2. Platz landete, ist eine Budapester Jungfirma, die sich auf Machine Learning und Kündtliche Intelligenz spezialisiert hat. Ihr Produkt VoiceAnalytics soll in Callcentern eingesetzt werden: Die Stimmen der Anrufer sollen dabei in Echtzeit hinsichtlich Emotionen untersucht werden. In der Auswertung später sollen sich Supervisor so einfach jene Stellen heraussuchen können, in denen die Anrufer besonders verärgert waren.

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