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Elevator Lab: Ausbau der Kooperationen mit Fintech-Startups stehen an

Am Elevator Lab Pitch-Day in Wien. © RBI
Am Elevator Lab Pitch-Day in Wien. © RBI

Es sind mittlerweile 12 Partnerschaften, die aus dem Startup-Accelerator Elevator Lab der Raiffeisen Bank International (RBI) hervorgegangen sind – und bald sollen es noch mehr sein. Denn das Innovation Board der RBI hat sich mit der kürzlichen Präsentation der Proof of Concepts (PoC) von sechs internationalen Startups, die am dritten Batch des Programms teilnahmen, sehr zufrieden gezeigt.

„Ich bin zuversichtlich, dass die dritte Runde wieder zu Kooperationen führen wird, die einen Mehrwert für unsere Kunden bringen“, sagt Johann Strobl, CEO der RBI. An der dritten Runde des Accelerator-Programms haben folgende Startups teilgenommen:

  • Billon(Distributed Ledger Technology, Polen)
  • Uhura Solutions (AI für das Lesen von Verträgen, Montenegro)
  • ImVision (Security-Lösung für APIs, Israel)
  • Minna Technologies (Abo-Management für Online-Banking-Systeme, Schweden)
  • Quantoz (Payments für Mobilität, Niederlande)
  • Nayax (Cashless Payments, Israel)

Cross-Industry mit Kapsch

Eine Besonderheit des neuen Batches: Die RBI kooperiert erstmals im Bereich “Payments and Transaction Processing for Mobility Services” mit der österreichischen Technologie-Firma Kapsch TrafficCom. Gemeinsam sollen branchenübergreifende Innovationsprojekte entstehen. Und da wird es konkret. Denn RBI und Kapsch TrafficCom haben intensiv mit dem israelischen Fintech Nayax im Bereich des Zahlungsverkehrs und der Transaktionsabwicklung für Mobilitätsdienste gearbeitet.

„Die ersten Tests waren vielversprechend, weswegen wir beschlossen haben, die Zusammenarbeit zu vertiefen. Als nächsten Schritt möchten wir die Ergebnisse mit den vorliegenden Kundenanforderungen weiter entwickeln“, so Georg Kapsch, CEO von Kapsch.

Vierte Runde des Programms

Das Elevator Lab wird 2020 eine neue, vierte Runde seines Accelerator-Programms durchführen. „Selbstverständlich geht Elevator Lab in diesem Jahr in die vierte Runde. In der nächsten Runde werden wir uns stärker auf die Bereiche konzentrieren, in denen wir Pionierarbeit leisten wollen“, so RBI-Chef Strobl. Auch dieses Jahr werden sich also wieder neue Startups bei dem Fintech-Accelerator seiner Art im CEE-Raum bewerben können.

Bei der vierten Ausgabe des Accelerators werden die Tochterbanken der Raiffeisen außerhalb Österreichs eine noch tragendere Rolle haben als bisher. „Und unsere Tochterbanken in CEE werden eine größere Rolle spielen“, so Strobl. Neben der Österreich-Zentrale haben sich bereits beim dritten Batch zehn RBI-Netzwerkbanken in Zentral- und Osteuropa an der Startup-Wettbewerb beteiligt, unter anderem etwa auch Bulgarien, Tschechien oder Russland.

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