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Einige Tech-Unternehmen aus Europa wollen 2021 an die Börse

EU-Unternehmen wollen an die Börse. © Ahmad Ardity / Pixabay
EU-Unternehmen wollen an die Börse. © Ahmad Ardity / Pixabay

Im Jahr 2020 war das Emissionsvolumen in Europa so niedrig wie seit über zehn Jahren nicht mehr. Insgesamt konnten Neulinge an der Börse in Europa lediglich 19 Milliarden US-Dollar einsammeln. Im kommenden Jahr soll sich wieder ändern. Einige Tech-Startups aus Europa stehen entsprechend bereits in den Startlöchern.

Klarna mit Börsenplänen

Der britische Lieferdienst Deliveroo und DarkTrace, ein Unternehmen für Cybersicherheit, könnten beispielsweise im kommenden Jahr an die Börse gehen. Als aussichtsreicher Kandidat wird zudem der schwedische Bezahldienst Klarna genannt. Das Unternehmen wurde erst im September im Rahmen einer Finanzierungsrunde in Höhe von 650 Millionen Dollar mit zehn Milliarden US-Dollar bewertet. Damit konnte der Wert innerhalb eines Jahres verdoppelt werden.

Deutsche Kandidaten stehen parat

Gelingt der Börsengang, kann die Bewertung aber noch einmal deutlich steigen. Das zeigen aktuelle Beispiele aus den USA: AirBnB schoss dort am ersten Handelstag satte 115 Prozent nach oben, „DoorDash“, ein Lieferdienst, legte immerhin um 70 Prozent zu. Aus Deutschland könnte Auto1 folgen, das Unternehmen, das beispielsweise hinter wirkaufendeinauto.de steht, könnte mit bis zu fünf Milliarden Euro bewertet werden. Auch About You, ein Onlinedienst zum Mode-Shopping, könnte 2021 an die Börse gehen. Die Plattform gehört zu Otto, die Bewertung soll im Bereich von etwa drei Milliarden Euro liegen. An die Börse gehen könnten außerdem Parship und das Vergleichsportal Check24. Für 2022 wird wiederum der Börsengang von Flixbus heiß diskutiert.

„Alleine 50 Mandate in Europa“

Unter Berufung auf einen nicht genannten Banker könnten noch einige weitere europäische Unternehmen dem Ruf der Börse folgen, berichtet der Standard. Der Insider alleine habe „rund 50 Mandate in ganz Europa, davon 60 Prozent mit Technologie-Bezug“. Alleine aus Deutschland stünden „mindestens ein halbes Dutzend“ in den Startlöchern. 10 Milliarden US-Dollar könnte das Gesamtvolumen der Börsengänge in Deutschland im kommenden Jahr betragen. Zum Vergleich: Das ist fast eine Verzehnfachung der Summe aus 2020. Dieses Jahr brachten sieben Börsengänge in Deutschland insgesamt etwas über eine Milliarde Euro ein.

Airbnb wird beim Börsengang mit 47 Milliarden Dollar bewertet

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