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Horizon 2020

Aus 1.644 Bewerbungen: Easelink und Symptoma erhalten Millionenförderungen von der EU

Konduktionslösung von easelink. © easelink
Konduktionslösung von easelink. © easelink

Das oberösterreichische Startup Symptoma und das steirische Startup Easelink haben sich eine EU-Förderung in der Höhe von jeweils zwischen einer halben Million Euro und 2,5 Millionen Euro gesichert. Auch der die steirischen Tochterfirma der deutschen PyroScience GmbH wurde eine Förderung in Aussicht gestellt. Die genaue Summe steht in allen drei Fällen noch nicht fest.

113 Millionen Euro für 65 Firmen

Die Fördergelder stammen aus dem EU-Topf „Horizon 2020“, der von 2014 bis 2020 insgesamt 77 Millionen Euro für Projekte in EU-Ländern zur Verfügung stellt. Davon wurde bisher etwa die Hälfte ausgeschüttet. 925 Millionen Euro aus dem Programm flossen bisher an österreichische Firmen und Forschungseinrichtungen. Die aktuelle Tranche, an der auch die drei österreichischen Firmen teilhaben, beträgt insgesamt 113 Millionen Euro, die auf 65 Unternehmen in 16 Ländern aufgeteilt werden. Die EU-Kommission erhielt 1.644 Bewerbungen. Die meisten Projekte wurden diesmal in Spanien (12), Deutschland (10) und Norwegen (6) gefördert.

© EU Commission

„Google für Ärzte“ und kabelloses Laden von E-Autos

Symptoma ist 2016 als das „Google für Ärzte“ in der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ bekannt geworden. Das Startup hat eine Suchmaschine entwickelt, die auf Basis der Eingabe von Symptomen mögliche Diagnosen vorschlägt. Das soll Ärzten vor allem bei der Diagnose seltener oder komplexer Krankheitsbilder helfen. Easelink entwickelt eine kabellose Ladestation für E-Autos (Trending Topics berichtete), die mit dem frischen Kapital zur Serienreife gebracht werden könnte. PyroScience arbeitet an einer Sensor-basierten Überwachungstechnologie für Ozeane.

In den vergangenen Wochen hat die EU bereits das Nachfolgeprogramm von Horizon 2020 auf den Weg gebracht. Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, das Budget für „Horizon Europe“, das von 2020 bis 2027 zur Verfügung stehen soll, auf rund 100 Millionen Euro aufzustocken.

 

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