Channel

Mobility

Elektroautos

easelink: Ladetechnologie kommt bei Grazer Carsharing zum Einsatz

v.l.n.r: Hermann Stockinger (Gründer und GF easelink), Boris Papousek (Geschäftsführer Energie Graz, Wolfgang Malik (CEO Holding Graz), Günter Riegler (Stadtrat für Finanzen und Beteiligungen), Thomas Krach (Projektleitung tim), Anna Reichenberger (Projektleitung Regionalmanagement Steirischer Zentralraum GmbH) und Bernhard Gassler (Regionalmanagement Steirischer Zentralraum GmbH. © Graz Holding
v.l.n.r: Hermann Stockinger (Gründer und GF easelink), Boris Papousek (Geschäftsführer Energie Graz, Wolfgang Malik (CEO Holding Graz), Günter Riegler (Stadtrat für Finanzen und Beteiligungen), Thomas Krach (Projektleitung tim), Anna Reichenberger (Projektleitung Regionalmanagement Steirischer Zentralraum GmbH) und Bernhard Gassler (Regionalmanagement Steirischer Zentralraum GmbH. © Graz Holding

Langsam aber sicher kommt die Elektromobilität auch in Österreich in Gang. Während E-Autos zuletzt eine erhöhte Kaufprämie bekommen haben (Trending Topics berichtete), wird auch viel investiert, um die Lademöglichkeiten auszubauen. Diese sind entscheidend für den Umstieg.

Das Grazer Startup easelink hat schon vor mehreren Jahren begonnen, eine kabellose Lademöglichkeit für Elektroautos zu entwickeln. Bei der Technologie „Matrix Charging“ wird das Auto über eine Bodenplatte sowie einen Konnektor-Rüssel, der von der Unterseite des Autos ausfährt, geladen. Das Laden erfolgt dabei via so genannter Konduktion.

Die Holding Graz setzt nun auch auf dieses Ladesystem von easelink und hat es bei tim Carsharing in den Probebetrieb genommen. Die Ladeplatte des Ladesystems wird dabei bündig in die Parkplatzoberfläche integriert (siehe Foto). Das Gesamtbudget beträgt etwa 1,7 Millionen Euro. Darin enthalten sind die Errichtung von 4 bis 5 Mobilitätsknoten inklusive der Ladeinfrastruktur.

Weniger Ladekabel

Bei der Holding Graz sieht man die easelink-Technologie als Alternative zu Wand- oder Säulenladestationen. „Sowohl der Platzmangel zwischen Parkplätzen und Gehsteigen als auch fehlende Flächen zur Installation von kabelgebundenen Ladesystemen machen eine Erweiterung solcher Arten von Ladestationen im Stadtbereich schwierig“, heißt es in einer Aussendung. „Zudem wird die Barrierefreiheit im öffentlichen Raum durch das Aufstellen von Ladestationen, die gespannten Ladekabeln zwischen Ladestationen und E-Fahrzeugen eingeschränkt.“

Mit tim betreibt die Holding Graz seit einigen Jahren ein Carsharing-Angeobt, das mittlerweile mehr als 2.100 Nutzer zählt, die insgesamt rund 500.000 Kilometer mit der E-Fahrzeugflotte zurückgelegt hat.

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen
Corona-Krise