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„Early Stage“: 11,5 Millionen Euro Förderung für Hochrisikoprojekte – auch Startups können sich bewerben

Infrastrukturminister Jörg Leichtfried (SPÖ). © bmvit
Infrastrukturminister Jörg Leichtfried (SPÖ). © bmvit

Unternehmen, die ein hochriskantes Projekt vorhaben und dafür finanzielle Unterstützung benötigen, können sich ab sofort für das „Early Stage„-Förderprogramm des Infrastrukturministeriums bewerben. „Mit unserem Förderprogramm verringern wir das finanzielle Risiko und bestärken unsere Betriebe darin, ihre neuen Ideen in die Tat umzusetzen“, so Infrastrukturminister Jörg Leichtfried (SPÖ) im Rahmen einer Pressekonferenz.

Studien der WIFO und der KMU-Forschung Austria hätten gezeigt, dass um zehn Prozent erhöhte Forschungsausgaben das Beschäftigungswachstum in den zwei Folgejahren um 0,3 Prozent jährlich steigern konnten. Deswegen wolle man österreichische Großfirmen, KMU und Startups ermutigen, mehr in Forschung und Entwicklung zu investieren.

Bis zu einer Million Euro pro Projekt

Konkret geht es beim „Early Stage“-Programm um die Förderung von Einzelprojekte der Industriellen Forschung von bis zu maximal 70 Prozent – den Rest des Geldes muss die Firma selbst aufbringen, gefördert werden pro Projekt maximal eine 1 Million Euro. Dem Ministerium zufolge können sich „Unternehmen aller Größen und Technologiefelder“ bewerben, auch Startups können mitmachen. Abgewickelt wird das Programm von der FFG im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit). Die Webseite mit mehr Informationen findet sich hier.

Als mögliche Felder für die zu fördernden Hochrisikoprojekte, die von einer Fachjury auf ihr Wachstumspotenzial geprüft werden, werden etwa Dienstleistungsinnovationen, Informationstechnologie, Karriere in der Forschung, Lebenswissenschaften, Material und Produktion, Mobilität, Sicherheit, Umwelt und Energie oder Weltraum genannt. Ausschreibungsstart ist im Juni.

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