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Keine Förderung mehr für E-Autos, die mehr als 50.000 Euro kosten

Tesla Roadster 2. © Tesla Motors
Tesla Roadster 2. © Tesla Motors

Die Umweltförderung für E-Fahrzeuge geht in die Verlängerung und nun sind auch die Details bekannt geworden. Autos, die vollständig mit Elektroantrieb fahren, werden die nächsten zwei Jahre mit 3.000 Euro gefördert – bisher waren es nur 2.500 Euro. Allerdings: Die Umweltförderung kann nur noch für Fahrzeuge beantragt werden, die weniger als 50.000 Euro kosten. Die meisten Tesla-Fahrer werden also künftig auf den Bonus verzichten müssen, denn selbst der „Billig“-Tesla Model 3 wird in Österreich nur in der Minimal-Konfiguration ab 40.000 Euro kosten (Trending Topics berichtete). Der Antrag für die neue Förderung kann ab 1. März gestellt werden.

93 Millionen Euro für zwei Jahre

Insgesamt stehen für das neue „E-Mobilitätspaket“ 93 Millionen Euro für zwei Jahre zur Verfügung, gab das Umweltministerium am Wochenende bekannt: 25 Millionen Euro kommen vom Umweltministerium, 40,5 Millionen Euro vom Verkehrsministerium und 27,5 Millionen Euro von Importeuren und vom Fachhandel. „Das E-Mobilitätspaket war bisher ein Erfolgsmodell, jetzt haben wir es weiter verbessert“, sagt Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP). „Österreich ist bei Neuzulassungen in Europa ganz weit vorne. Wir wollen noch weiter ausbauen“.

Ein Prozent E-Autos in Österreich

Knapp ein Prozent der Autos in Österreich fahren mit Strom oder zumindest mit einem hybriden Antrieb. In absoluten Zahlen waren es laut Statistik Austria Ende November 2018 20.393 E-Autos und 33.716 Benzin-Elektro-Hybride. Vergangenes Jahr wurden mehr als 6.000 E-Autos neu zugelassen – um 1.000 mehr als im Jahr davor (Trending Topics berichtete). Zum Vergleich: 2018 gab es bei Benzinern und Diesel-Autos mehr als 65.000 Neuzulassungen. 2017 und 2018 wurden für E-Autos und E-Zweiräder 14.300 Förderanträge gestellt.

Mehr Förderung für E-Motorräder und E-Lastenräder

Auch für E-Motorräder gibt es 2019 und 2020 mehr Fördergeld und zwar in der Klasse L3e 1.000 Euro statt bisher 750 Euro. Erstmals werden auch E-Lastenräder für Private gefördert und zwar mit 400 Euro. Wie hoch die Förderung für E-Mopeds sein wird, wird erst bekannt gegeben. Gefördert werden auch Ladestationen und zwar mit 600 Euro statt bisher 200 Euro. Diesel-Hybride sind in der neuen Periode nicht mehr förderfähig.

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E-Förderung für Unternehmen

Auch für Unternehmen steigt die Förderung von E-Fahrzeugen. Unter 2,5 Tonnen erhält man künftig 5.000 Euro statt 3.000 Euro. Darüber ist die Fördersumme von der jeweiligen Fahrzeugkategorie abhängig und liegt zwischen 10.000 und 100.000 Euro – am meisten gibt es für E-Busse mit mehr als 39 Sitzen. E-Fahrräder werden für Firmen gefördert, wenn mehr als zehn davon angeschafft werden und zwar mit 200 Euro pro Stück. Für öffentlich zugängliche Ladestationen gibt es zwischen 200 und 20.000 Euro.

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