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Dynatrace trotzt im Jahr 2020 Corona mit Umsatzsteigerung um 29 Prozent

Dynatrace-CTO Bernd Greifeneder. © Dynatrace
Dynatrace-CTO Bernd Greifeneder. © Dynatrace

Trotz der Corona-Krise konnte die in Linz gegründete Softwarefirma Dynatrace im Jahr 2020 ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 29 Prozent auf 704 Millionen Dollar steigern. Im vierten Quartal haben sich die Umsätze um 35 Prozent auf 774 Millionen Dollar erhöht. Laut dem an der New Yorker Börse gelisteten Unicorn haben einige Kunden die Folgen der Pandemie gespürt, jedoch hätten andere die Zeit genutzt, um verstärkt in ihre Digitalisierungsstrategie zu investieren.

„Freiheit für Entwicklung digitaler Services“

93 Prozent des Dynatrace-Umsatzes stammen aus Abonnements. Das Unternehmen bietet seinen Kunden mit einer Monitoring-Software einen Echtzeit-Überblick über Probleme in deren digitalen Infrastrukturen. „Wir geben den größten Unternehmen und Institutionen der Welt die Freiheit zurück, sich nicht mehr um das Babysitting von Computern kümmern zu müssen, sondern sich auf ihre eigentliche Kernkompetenz zu konzentrieren – die Entwicklung besserer digitaler Services. Darauf beruht unser Erfolg“, sagt Unternehmensgründer und CTO Bernd Greifeneder.

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Nach eigenen Angaben hat Dynatrace seit der Gründung im Jahr 2005 mehr als 70 der weltweit 100 größten Unternehmen als Kunden gewonnen. Unter anderem beziehen die Unternehmen Mastercard, AT&T, Vodafone, Nestlé und Exxon Mobil Dienste der Softwarefirma. Weltweit hat Dynatrace insgesamt 2.800 Angestellte, von denen 1.000 im Bereich der Softwareentwicklung arbeiten.

Dynatrace verstärkt Österreich-Standorte

Greifeneder betont, dass Dynatrace seine Softwarelösungen und Künstliche Intelligenz maßgeblich in Österreich erforscht und entwickelt. „IT-Know-how aus Österreich ist im internationalen Vergleich also mehr als konkurrenzfähig“, so Greifeneder. In Zukunft wolle das Unternehmen seine heimischen Standorte ausbauen. 300 neue Angestellte sollen in diesem Jahr den Bereich der Softwareentwicklung verstärken. Möglichst viele davon sollen an den fünf Standorten in Österreich – in Linz, Hagenberg, Klagenfurt, Graz und Wien – arbeiten.

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Bereits im ablaufenden Geschäftsjahr hat Dynatrace in Wien einen neuen Standort gegründet, der innerhalb eines Jahres auf mehr als 40 Mitarbeiter angewachsen ist. An der Universität Linz hat die Softwarefirma außerdem ein Co-Innovation Lab gegründet, an dem Forschung und Wirtschaft gemeinsam das Profil von Österreich als Digitalisierungs-Hotspot schärfen sollen (Trending Topics berichtete).

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