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Dynatrace: In Linz gegründetes Unicorn feiert Börsendebüt in New York

CEO und CTO von Dynatrace beim Börsendebüt an der NYSE © Dynatrace
CEO und CTO von Dynatrace beim Börsendebüt an der NYSE © Dynatrace

Jetzt ist es offiziell: Die in Linz gegründete Software-Firma Dynatrace ist ein Unicorn. Das Unternehmen hat am Donnerstag an der New Yorker Stock Exchange sein Börsendebüt gefeiert und das Papier hat gleich am ersten Tag ein Plus von fast 50 Prozent hingelegt. Die Aktie lag bei Börsenschluss bei 23,85 Dollar und die Marktkapitalisierung damit bei rund 6,7 Milliarden Dollar.

2005 in Linz gegründet

„Dieser Börsengang ist ein Meilenstein und gleichzeitig Sprungbrett für unsere weitere Unternehmensentwicklung. Da wir nun, ein neues Kapitel als Firma aufschlagen, kann ich es kaum erwarten, was die Zukunft bringt“, sagt CTO Bernd Greifeneder, der die Firma 2005 in Linz gegründet hatte. Dynatrace ist Marktführer im sogenannten “Application Performance Management” (APM), also Software zum Monitoring von Software. Das Unternehmen liefert mit seiner Monitoring-Software Kunden wie Adobe, eBay, Swarovski, T-Mobile oder Verizon quasi einen Röntgenblick auf ihre gesamten digitalen Assets.

+++  Dynatrace: Wie eine in Linz gegründete Software-Firma zu einem Unicorn heranwächst +++

Mittlerweile ist das Portfolio gewachsen: „Aus heutiger Sicht sind wir weit über das APM hinausgewachsen, um einerseits die Anforderungen moderner Cloud- Technologien zu erfüllen und andererseits den Weg zur autonomen Cloud zu ebnen. Als wir erkannten, dass die Cloud alles verändern würde, haben wir unsere Technologieplattform neu erfunden und dabei unser gesamtes Unternehmen umgekrempelt. Es ist erfreulich, als SaaS-Marktführer die Kategorie ‚AI- powered Software Intelligence‘ erst zu erschaffen“, so Greifeneder weiter.

Firmensitz in den USA, Entwicklung in Linz

Schon 2008 verlegte Dynatrace den Firmensitz in die USA und holte mit John Van Siclen einen erfahrenen Silicon-Valley-Manager als CEO. 2009 sicherten sich Bay Partners und Bain Capital Ventures mit 12,9 Mio. Dollar zwei Drittel an der Firma. Rund 2.000 Mitarbeiter arbeiten weltweit für Dynatrace und der Umsatz lag zuletzt laut Aussendung bei rund 431 Millionen Dollar.

In Linz baut das international aufgestellte Software-Unternehmen derzeit einen großen Engineering-Standort auf. Im Hafenviertel entsteht seit heuer ein 9.000 Quadratmeter großer Neubau, in dem die Firma künftig bis zu 500 Mitarbeiter unterbringen will. „Damit untermauern wir die Bedeutung des Gründungsstandortes Linz als Zentrum unserer weltweiten Produktentwicklung und sichern den eingeschlagenen Wachstumskurs langfristig ab“, sagte Dynatrace-Gründer und CTO Bernd Greifeneder beim Spatenstich.

+++ Dynatrace baut sich am Linzer Hafen ein 9.000 Quadratmeter großes Engineering-Headquarter  +++

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