Channel

Fintech

Fintech

domonda: Wiener Startup entwickelt Steuerberatungs-App für Freelancer

Domonda-Founders
Domonda-Gründer Michael Haller - ©Domonda

Domonda entwickelt eine Steuerberatung-App für Freelancer. Im Frühjahr 2019 soll der Steuerberater für die Hosentasche auf den Markt kommen. „Freien Mitarbeitern fehlt der Überblick, wann sie was zu zahlen haben“, sagt der CEO der Buchhaltungsfirma Michael Haller im Gespräch mit Trending Topics. Dann würden sie von hohen Nachzahlungen zur Sozialversicherung überrascht. FinanzOnline, das Online-Portal des Bundesministeriums Finanzen, „schrecke 99 Prozent aller Freelancer ab“, so Haller.

“360-Grad-Blick” auf die Finanzen

Dabei liefere die domonda-App einen “360-Grad-Blick” auf die Finanzen. Sie übernimmt unter anderem Belegauslesen, Vorkontierung und gibt Richtlinien zum Erstellen eines Jahresabschluss. Dieser kann per App direkt bei FinanzOnline.at eingereicht werden. Zusätzlich können Nutzer bei Bedarf Beratung in Anspruch nehmen.

Vorerst wurde die App für den österreichischen Markt entwickelt. “Wir wollen aber schnell auch in Deutschland aktiv werden”, kündigt Haller an. Dort muss sich domonda mit ähnlichen Anbietern wie Zasta, Taxdoo, smartsteuer und felix1.de messen. Mastertax, SteuerGuru, taxbutler, wundertax wollen vor allem Studenten und Berufseinsteiger bei dem Thema Steuern zur Seite stehen.

Bereits Software für Steuerberatungskanzleien

Mit seiner Software ist das FinTech schon am deutschen Markt. Das in 2017 in Wien gegründete Startup beliefert Steuerberater in Österreich und Deutschland mit einer Software, die automatische Belege erfasst und die Digitalisierung übernimmt. Dabei fokussiert sich das Jungunternehmen auf klein- und mittelständische Kunden von Steuerberatungskanzleien. Erst im Dezember 2017 hatte das Jungunternehmen eine Investition von 385.000 Euro gesammelt (Trending Topics berichtete).

Springe zu:

Ganzen Artikel lesen