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Domonda: Wiener Buchhaltungs-Startup holt sich 385.000 Euro bei PrimeCrowd-Investoren

Das Domonda Team: Paul Horlacher (Operations & Customer Support), Clarissa Haas (Assistant to CEO), Denis Badurina (Senior Developer), Erik Unger (CTO), Stefan Spiegel (CFO) und Michael Haller (CEO). © Domonda
Das Domonda Team: Paul Horlacher (Operations & Customer Support), Clarissa Haas (Assistant to CEO), Denis Badurina (Senior Developer), Erik Unger (CTO), Stefan Spiegel (CFO) und Michael Haller (CEO). © Domonda

Belege automatisch erfassen und an die Steuerkanzlei senden, die die Daten verarbeitet: Diese Idee ist keine neue im Startup-Business, hat der Jungfirma Domonda rund um CEO Michael Haller jetzt aber dennoch 385.000 Euro Investment eingebracht. Drei Business Angels aus dem PrimeCrowd-Netzwerk – Stefan Kainz (Growth Ninjas), Konrad Kreid (Sportnahrung.at) und Johannes Cech (ehemals Geizhals.at) – haben neben anderen Geldgebern die Summe zusammengelegt.

Ziel ist, dieses Jahr 1.000 klein- und mittelständische Kunden von Steuerberatungskanzleien mit der Software zuversorgen und bis zu 400.000 Belege zu verarbeiten. Erste Kunden von Domonda sind die Kanzleien Ecovis sowie Steirer, Mika & Comp. Die Software soll Rechnungsmerkmale vollständig erfassen, Sachkonten und Steuercodes automatisch ergänzen und aus den Belegen Debitoren und Kreditoren auslesen können.

„Mit unserer Software können Belege in 20 Prozent der Zeit verarbeitet werden und der Umsatz pro Steuerberatungs-Mandant durch zusätzliche Services rund um Zahlungsverkehr, Offene-Posten-Listen und Reportings gesteigert werden“, so Geschäftsführer Haller. „Buchhalter werden nun endlich von der Geisel der manuellen Belegverarbeitung befreit und können sich ab sofort höherwertigen Tätigkeiten zuwenden.“

Der Online-Dienst von Domonda, der sich einfach in bestehende EDV-Systeme von Steuerberatern integrieren lassen soll, erinnert etwa an jenen des Wiener Startups ChillBill, um das es zuletzt eher ruhig wurde.

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