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DJI Spark: Eine neue Kameradrohne lässt sich mit Handgesten steuern und kann seinen Besitzer verfolgen

"Spark" von DJI aus China. © DJI
"Spark" von DJI aus China. © DJI

Das wird wohl für viele Hightech-Fanatiker das Spielzeug des Sommers: Mit „Spark“ hat der chinesische Hersteller DJI eine Mini-Drohne vorgestellt, die auf der Handfläche des Besitzers landen und sich mit Handgesten (z.B. Auslösen der Kamera) steuern lassen kann. 600 Euro kostet das 300 Gramm leichte und 50 km/h schnelle Fluggerät mit 12 Megapixel-Kamera an Bord in Deutschland und Österreich. Weil die Nachfrage so groß ist, hat DJI die bestellbare Anzahl der Drohne pro Kunde auf zwei Stück beschränkt, versendet wird die Ware ab 15. Juni.

Wer sich die Kameradrohne leisten will, sollte auch wissen, dass sie aufgrund ihrer Größe natürlich eingeschränkt ist. Sie kann theoretisch bis zu 4.000 Meter hoch aufsteigen und hat per Fernsteuerung (180 Euro extra) eine Reichweite von bis zu 2 Kilometer. Wer den Quadcopter lediglich per Smartphone steuern will, der muss sich mit einer Reichweite von 50 Meter Höhe und 100 Meter Distanz begnügen. Eine weitere Einschränkung gibt es außerdem: Da die Drohne sehr klein ist (und damit auch der Akku), hält sich Spark nur bis zu 16 Minuten in der Luft und muss danach wieder an die Steckdose.

Gestensteuerung

Spannend dürfte die Steuerung des kleinen Fluggeräts werden. Denn laut DJI lässt sich Spark alleine per Handgesten steuern. So soll man die Drohne von der Handfläche starten lassen können und ihr anschließend eine Fotoaufnahme ihres Besitzers befehlen können. Außerdem kann der kleine Quadcopter (wie andere Drohnen auch) etwa einer Person folgen und währenddessen ein Video drehen (die maximale Auflösung liegt bei 720p). Wer sich die Live-Videos dann auch noch direkt in eine VR-Brille streamen lassen will, kann sich die DJI Goggles um 550 Euro dazubestellen.

In Österreich brauch man laut der zuständigen Kontrollbehörde AustroControl eine Genehmigung zur Verwendung. „Sobald Sie eine Kamera an Ihrem Flugmodell eingeschaltet haben, dieses mehr als 250g wiegt bzw. mehr als 79 Joule Bewegungsenergie aufbringt und Sie damit Foto- bzw. Videoaufnahmen tätigen, benötigen Sie eine Betriebsbewilligung der Austro Control. Dies ist unabhängig davon, ob die Aufnahmen privat oder gewerblich gemacht werden“, so eine Sprecherin. Da es sich bei der Spark-Drohne um einen Quadrokopter handelt, kann sie laut AustroControl „lediglich für Kategorie A“ (unbebautes bzw. unbesiedeltes Gebiet) zugelassen werden kann.

Die Kosten für die Ausstellung einer Betriebsbewilligung belaufen sich grundsätzlich auf  247 Euro exkl. Umsatzsteuer (inkl. drei Arbeitsstunden der Behörde). Pro weiterer angefangenen halben Arbeitsstunde kommen 69 Euro dazu, außerdem sind Antrags- sowie Beilagengebühr zu bezahlen.

Anmerkung: Statements der AustroControl wurden ergänzt.

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