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Digitalisierungsbericht: Österreich in EU Nummer Drei bei E-Government

Margarete Schramböck © BMDW/Hartberger
Margarete Schramböck © BMDW/Hartberger

Die österreichische Bundesregierung hat heute ihren ersten Digitalisierungsbericht vorgelegt, der ingesamt 125 Projekte und Initiativen dokumentiert, welche die digitale Transformation der Verwaltung für Bürger:innen und Unternehmen fördern. Im Zuge dieses Berichts weist die Regierung auch auf einen EU-Vergleich beim E-Government hin. Beim letzten Benchmark hat sich gezeigt, dass Österreich beim Angebot in den internationalen Top 3 liegt.

„Potenzial für Wirtschaftswachstum“

„Für die Bundesregierung ist die erfolgreiche digitale Transformation Österreichs eine klare politische Priorität. Die Potenziale der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und nachhaltige Entwicklung sind gerade jetzt wichtiger denn je. Die österreichische Digitalisierungspolitik fördert Entlastung, Wachstum und Bürgernähe“, so Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck anlässlich der Präsentation des Berichts.

Im Bereich E-Government teilt sich Österreich unter 36 untersuchten Ländern den dritten Platz mit Lettland. Darüber liegen nur Estland und Malta. Zum E-Government gehören beispielsweise Wohnsitzänderungen durch die App „Digitales Amt“. Laut dem Bericht fand im Jahr 2020 jede vierte Änderung auf diese Weise statt. Auch die Beantragung von Wahlkarten ist in der App möglich. Im vergangenen Jahr haben Bürger:innen mehr als 40.000 Wahlkarten so beantragt. Außerdem hätten mittlerweile fast 2,5 Millionen Bürger:innen eine eigene Handy-Signatur.

Fokus auf Nachhaltigkeit

Laut Klimaschutzministerin Leonore Gewessler legt die Regierung besonders viel Wert auf die „Twin Transition“. Das bedeutet, dass mit der zunehmenden Digitalisierung auch mehr klimafreundliche Lösungen einhergehen sollen. „Klimaschutz und Digitalisierung gehören zusammen. Gemeinsam machen sie uns fit für den Wettbewerb der Zukunft. Mit klimafreundlichen und digitalen Technologien sicheren wir unsere Wettbewerbsfähigkeit und unzählige grüne Ökojobs. Mit dem Digitalisierungsbericht wollen wir Beispiele vor den Vorhang holen, die uns genau das zeigen“, so Gewessler.

Neben nachhaltigen Initiativen zeigt der Digitalisierungsbericht auch Projekte in den Bereichen Wirtschaftstransformation, Verwaltung, Bildung und Forschung, Gesundheit und Pflege sowie Sicherheit. Neben dem Digitalen Amt finden sich auch Maßnahmen zur IT-Konsolidierung des Bundes, die „Digitale Schule“ sowie die digitale Betrugsbekämpfung und Umweltmeldesysteme.

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