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Die Startups CyberTrap und BetterSpot punkten am Demo Day von weXelerate

BetterSpot gewinnt der Jury-Preis am ersten Demo Day von weXelerate. © weXelerate
BetterSpot gewinnt der Jury-Preis am ersten Demo Day von weXelerate. © weXelerate

Am Freitag Abend fand der erste Demo Day des Wiener Startup-Hubs weXelerate statt. Bereits am Donnerstag sind die rund 50 Startups aus dem ersten Batch vor rund 100 geladenen Investoren angetreten, die sieben besten daraus pitchten vor dem interessierten Publikum ihre Geschäftsmodelle und Produkte. Die Jungfirmen sind vor etwa vier Monaten in den Accelerator eingezogen und haben dort gemeinsam mit Corporates versucht, ihre Vorhaben schnell voranzutreiben.

Der Jury-Award ging an das Startup BetterSpot aus Vancouver, das einen VPN-Router verkauft, beim Publikums-Voting konnte sich CyberTrap aus Wiener Neustadt durchetzen, dass eine Security-Lösung für IT-Systeme anbietet. Die 7 Startups im Überblick.

1. CyberTrap

Das 2015 gegründete Startup aus Wiener Neustadt, eine Ausgründung der SEC Consult, ist im Security-Bereich angesiedelt und bietet Unternehmen die Möglichkeit, Cyber-Angreifern auf ihre Infrastruktur virtuelle Fallen zu stellen. Diese „Honeypots“ sollen potenzielle Angreifer von den echten Angriffspunkten ablenken. Findet ein Angriff statt, wird dieser analysiert und versucht, die Angreifer zu identifizieren. Aus dieser Analyse heraus können die Systeme der Kunden wiederum verbessert werden.

2. Spendee

Spendee ist das Produkt des Prager Startups Cleevio. Über die App (gratis für iPhone und Android) sollen Nutzer ihre Finanzen mit Hilfe von übersichtlichen Grafiken zentral im Überblick behalten können, indem sie ihre Bank-Accounts verbinden. Monetarisiert werden soll mit Hilfe von Premium-Features (ab 2 Dollar/Monat).

© Cleevio

3. PocketDefi

Das Grazer Startup Liimtec entwickelt den kleinsten Defibrillator der Welt und hat dafür bereits über das PrimeCrowd-Netzwerk ein mittleres sechsstelliges Investment von Privatanlegern und Business-Angels aufgestellt (Trending Topics berichtete). Der Defibrillator, der in Handtaschen und Rucksäcke passt, soll dafür sorgen, dass mehr Menschen einen bei sich haben, wenn er im Notfall benötigt wird.

So sieht der Prototyp des PocketDefi aus. © Liimtec
So sieht der Prototyp des PocketDefi aus. © Liimtec

4. Betterspot

Das Startup aus Vancouver bietet einen VPN-Router ab etwa 180 Dollar an, mit dem man den gesamten Internet-Traffic verschlüsseln kann. Das soll es allen Nutzern eines WiFi-Hotspots (z.B. zu Hause) ermöglichen anonym zu surfen. Auch geogeblockte Inhalte sollen sich so aufrufen lassen, auch wenn ein Web-Dienst nicht im eigenen Land angeboten wird.

5. Kasko

Das Startup as London, das 2015 gegründet wurde, will „InsurTech as a Service“ anbieten. Mit Hilfe der Tech-Plattform soll etwa Versicherungen ermöglicht werden, schnell und einfach digitale Produkte zu entwickeln und anzubieten. Kaso hat bereits eine Förderung durch die EU erhalten. Kunden bisher waren etwa AutoScout24 oder der Schweizer Versicherer Baloise.

6. Refurbed

Das Wiener Startup von Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl, das 2017 an den Start ging, bietet einen Online-Shop an, in dem Kunden günstige, generalüberholte Smartphones, Laptops und Tablets kaufen können. Refurbed tritt dabei als Vermittler zwischen Konsumenten und Händlern auf, die diese Geräte anbieten. Als Vermittler erhält das Wiener Startup zwischen fünf und zehn Prozent des Verkaufspreises.

Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl von Refurbed. © Refurbed
Peter Windischhofer, Kilian Kaminski und Jürgen Riedl von Refurbed. © Refurbed

7. HiMoment

Das Wiener Startup von Christoph Schnedlitz und Jan Hrubý hat es sich zum Ziel gesetzt, mit einer App Nutzer glücklicher zu machen, indem sie positive Momente einfängt und bei Bedarf zur Aufmunterung aufs Smartphone-Display schickt. Ein Algorithmus im Hintergrund soll dabei beurteilen, welcher Inhalt zu welcher Zeit gezeigt wird. Im Oktober 2017 hat HiMoment bereits ein Investment in der Höhe von 250.000 Euro erhalten (Trending Topics berichtete).

Die beiden hiMoment-Gründer Christoph Schnedlitz und Jan Hrubý. © hiMoment
Die beiden hiMoment-Gründer Christoph Schnedlitz und Jan Hrubý. © hiMoment

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