Messaging-Apps

Die Austro-Bots kommen! Teil II: Jetzt haben auch die Start-ups Swell und Hokify sowie derStandard.at Chatbots

Bots made in Austria. © Fotolia/Apple, Montage TrendingTopics.at
Bots made in Austria. © Fotolia/Apple, Montage TrendingTopics.at

Bots sind die neuen Apps, heißt es mancherorts, auch wenn es schlagkräftige Argumente dagegen gibt. In den letzten Wochen sind nach einer ersten Welle (TrendingTopics.at berichtete) eine ganze Reihe an neuen Chatbots für Messaging-Apps dazu gekommen, die ihren Nutzern hilfreiche Nachrichten in Messenger und Co zusenden möchten. „Wien kann beim Thema Chatbots eine Vorreiterrolle einnehmen“, sagt Thomas Schranz, CEO des Wiener Start-ups Blossom. Im Oktober soll deswegen eine Chatbot Conference in Wien stattfinden, um das Thema weiter zu pushen.

1. Swelly

Das Wiener Start-up Swell.wtf (vormals Dvel, mehr Details dazu hier) hat sich auf Foto-Votings spezialisiert. Welches von zwei Bildern einem besser gefällt, kann man jetzt auch direkt im Facebook Messenger und in der Messaging-App Kik dem Chatbot Swelly beantworten. Auf Wunsch kann man sich auch nur Bilder aus Kategorien wie „Food“, „Fashion“ oder „Travel“ präsentieren lassen. Für Swell.wtf dient die Software aber vor allem dazu, den Nutzern Lust auf die Haupt-App zu machen, weswegen man häufig Links zum App-Download bekommt.

2. DerStandard.at

Die große österreichische News-Seite derStandard.at hat vor kurzem Chatbots für WhatsApp, Facebook, Insta und Telegram gelauncht (eine Anleitung, wie sie funktionieren, gibt es hier). Interessiert sich ein User für ein bestimmtes Thema, muss er nur das Stichwort mit einem Hashtag davor per Whatsapp, Insta oder Facebook Messenger schicken und bekommt automatisch eine Auswahl an Artikeln zum Thema zugeschickt. Umgesetzt wurde der neue Service von der deutschen Firma WhatsBroadcast, mit deren Hilfe derStandard.at bereits seit geraumer Zeit Nachrichten an WhatsApp-Abonnenten versendet.

3. Hokify

Die mobile Jobbörse Hokify (TrendingTopics.at berichtete) hat mit Mr. Hokify einen Chatbot für den Facebook Messenger veröffentlicht, der hier aktiviert werden kann. Ihm kann man Stichwörter senden (z.B. „Gastro“, „Linz“), und er liefert innerhalb weniger Sekunden passende Jobinserate zurück. Auch dieser Chatbot dient ähnlich wie Swelly dazu, die Nutzer auf einfachem Weg zur Haupt-App zu führen – den wer Details abrufen oder sich für eine Stelle bewerben will, wird vom Chatbot auf die Webseite weitergeleitet.

4. Teletext Bot

Wie bereits berichtet, hat der Swell-Entwickler Philipp Holly einen Chatbot für den Facebook Messenger entwickelt, der Teletextseiten auf Wunsch zusendet. Aktivieren kann man die Software hier. Im Chat sendet man eine Zahl zwischen 100 und 999 und bekommt dann einen entsprechenden Screenshot zurück. Unterseiten kann man etwa mit 100.2 abrufen. Anzumerken ist, dass es sich bei dem Chatbot nicht um ein offizielles Angebot des ORF handelt.

5. Flux

Den Chatbot Flux der Entwicklerin Carina Pfann kann man nach Störungen bei den Wiener Linien fragen. Dazu sendet man einfach die gefragte Linie (U6, 13A, etc.) und bekommt dann zurück, ob es ein Problem gibt oder nicht. Flux ist derzeit für Messenger und Telegram verfügbar.

Diese neuen Chatbots kommen zu jenen dazu, die österreichische Start-ups und Entwickler wie Record Bird, Xeet.me, Yodel, friendseek oder Barbara Ondrisek entwickelt haben. Hier gibt es eine Übersicht über deren Entwicklungen.

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