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Delinski Home: Rabatt-Restaurants liefern jetzt auch nach Hause

© Delinski
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Neben dem Tourismus ist die Gastronomie jene Branche, die bisweilen am härtesten von der Corona-Krise und den Maßnahmen getroffen wurde – das zeigen auch die neuesten Arbeitslosenzahlen. Zwar haben Online-Lieferdienste und die neue Möglichkeit, bestellte Speisen im Lokal abzuholen, für etwas für Erleichterung gesorgt, doch Gastronomen in ganz Österreich stehen teilweise vor dem Aus. Für viele Menschen, die seit Wochen zu Hause hocken, ist derzeit Selberkochen angesagt.

Um Essenslieferungen und -Abholungen bei lokalen Restaurants nun attraktiver zu machen, hat sich das Wiener Startup Delinski etwas Neues ausgedacht. Der Web-Dienst war bisher dafür bekannt, in Partner-Restaurants 30 Prozent Rabatt auf die gesamte Rechnung zu bieten. Dieses Konzept wird jetzt auf Take-away und Hauszustellung ausgeweitet. Auf einer eigenen Seite sind derzeit dutzende Restaurants in Wien gelistet, die bei der Aktion mitmachen. Mit dabei sind etwa das Karma Ramen, das Pizza Quartier, das Lima56, das Meze Meze, das Cavallo und das Kent 15.

Verzicht auf Provision

Ein Großteil befürwortet die restriktiven Maßnahmen der Regierung zum Schutz von uns allen, trotzdem möchte man natürlich den eigenen Betrieb und die Arbeitsplätze so gut wie möglich erhalten”, sagt David Savasci, Geschäftsführer von Delinski. Ihm sei es wichtig, der Gastronomie in der jetzigen Situation zu helfen, weswegen seine Firma bei der neuen Aktion auf die sonst übliche Vermittlungsprovision verzichtet. Und appelliert an Konsumenten, das eine oder andere Mal auch bei lokalen Restaurants zu bestellen.

In Österreich arbeiten etwa 145.000 Personen in der Gastronomie, was diese Branche zu einer der größten Dienstgebern des Landes macht. Mit einem Umsatz von 11 Milliarden Euro im Jahr 2018 leistet die Gastronomie einen wichtigen Beitrag zur österreichischen Wirtschaft“, so Savasci. 92,5 Prozent der Betriebe hätten zwischen 0 und 9 Beschäftigte3, was sie sehr anfällig in der aktuellen Krise mache. „Wegen der Einbußen werden Beschäftigte auf Kurzarbeit umgestellt, zahllose Jobs sind bedroht.“

Derzeit ist noch nicht abzusehen, wann Restaurants in Österreich wieder aufsperren bzw. von Gästen betreten werden dürfen. Gastronomie und Hotels sollen frühestens ab Mitte Mai stufenweise öffnen dürfen.

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