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Interview

2 Minuten 2 Millionen: Das will CheckYeti mit dem Rekord-Investment umsetzen

Michael Altrichter steckte für Startup300 700.000 Euro in Checkyeti. So lief der Deal. © Gerry Frank
Michael Altrichter steckte für Startup300 700.000 Euro in Checkyeti. So lief der Deal. © Gerry Frank

So, die erste Folge „2 Minuten 2 Millionen“ ging gerade über die Bühne. Und gleich gab es das größte Cash-Investment, das die Show in ihrer langjährigen Tradition je gesehen hat. CheckYeti, die erste Buchungsplattform und Mobile App für Wintersport- und Outdoor-Aktivitäten, sichert sich das  700.000 Euro Investment von Investoren rund um Michael Altrichter, Stefan Kalteis und startup300. Neben den bekannten Österreichischen Business Angels investiert auch der Schweizer Medienriese Ringier (via Ringier Digital Ventures) in das Wintersport-Startup.

Wir haben uns mit Stefan Pinggera, Co-Founder von CheckYeti, über seine Pläne und Ziele unterhalten.

TT: Und wie ist das Gefühl so kurz nach der Show?

Pinggera: Überwältigend. Es war wirklich eine schöne Erfahrung. Die Aufzeichnung dauerte ja mehrere Stunden, wir saßen mit vielen Startups gemeinsam im Sender und haben uns ausgetauscht. Man spürt dort schon einen ganz speziellen Flair.

TT: Wie ging es Dir nach dem Pitch?

Pinggera: Es ist schon ein komisches Gefühl. Man kennt die Fragen ja nicht und die Investoren haben in dieser kurzen Zeit schon sehr konkret nachgehakt. Viel Zeit zum Nachdenken hatten wir nicht. Keiner der Juroren hat ja gleich abgewunken. Jeder Investor hat seinen eigenen Ansatz und will unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Vor allem die sehr detaillierten Fragen zu Umsatz und Kundenakquise haben uns überrascht. Es ging gar nicht so sehr um die große Strategie. Das hatten wir eigentlich erwartet.

TT: Es war das größte Cash-Investment, das es jemals bei 2M2M gab. Wie wollt Ihr das Geld einsetzen?

Pinggera: Wir wollen die 700.000 für Marketing in den Endkundenmärkten einsetzen. Vor allem in Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und Österreich. Wir arbeiten dort bereits mit relevanten Plattformen zusammen, die uns in der Zielgruppe weiter bekannt machen. Außerdem wollen wir neue Märkte erschliessen. In den Top-Skigebieten haben wir bereits eine Abdeckung von 80 Prozent, im französischen Markt sind wir auch schon präsent, Italien und Süddeutschland wollen wir noch erobern. Es gibt noch viel zu tun.

TT: Seid Ihr zufrieden mit Euren Investoren?

Pinggera: Auf jeden Fall. Ringier ist ein riesengroßes Medienunternehmen, das täglich 85 Prozent der Schweizer erreicht. Das macht großen Sinn für uns. Und Startup300 ist das agilste Business-Angel-Netzwerk Österreichs. Dort haben wir mit Michael Altrichter und Stefan Kalteis zwei sehr erfahrene Investoren gewonnen. Wir hätten es kaum besser erwischen können.

TT: Wie geht es CheckYeti aktuell?

Pinggera: Ganz wunderbar. Wir haben 5.000 User pro Tag auf der Plattform und erreichen 150.000 im Monat. Wir haben Tage, an denen wir 25.000 Euro Umsatz machen. Wir sind sehr zufrieden.

 

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