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Das kleine Österreich soll bis 2030 zur europäischen Innovationshochburg werden – mit Hilfe der Bürger

© Fotolia/Sunny studio

Es ist ein ambitioniertes Ziel, aber es ist immerhin eines. Österreich soll bis zum Jahr 2030 der weltbeste Standort für Entwicklung von Innovationen werden. Dafür sorgen soll die neue „Open Innovation“-Strategie der österreichischen Bundesregierung, die im Sommer von der Julius-Raab-Stiftung, der Staatssekretär Harald Mahrer als Präsident vorsitzt, vorgestellt wurde. Er wie auch andere betonen immer wieder: Österreich muss ordentlich in Technologie, Forschung und Wissenschaft investieren, um nicht noch weiter hinter Silicon Valley und den asiatischen Raum zurück zu fallen. Auch innerhalb der EU gehört Österreich aktuell nicht zu den Innovations-Führern , sondern rangiert nur im Mittelfeld (wenn auch leicht über EU-Schnitt) hinter Ländern wie aus Skandinavien, Deutschland, Benelux oder Großbritannien:

Innovationsstärke der EU-Staaten im Vergleich. (Quelle: Innovation Union Scoreboard 2015)
Innovationsstärke der EU-Staaten im Vergleich (Quelle: Innovation Union Scoreboard 2015)

Damit Österreich zumindest einmal unter die Top-Länder in der EU kommt, hat die Bundesregierung eine ziemlich mutige Herangehensweise gewählt. Denn die Open-Innvation-Strategie zielt darauf ab, die Bürger zum Mitmachen zu animieren und sich mit eigenen Ideen in den Prozess einzubringen – das soll in einem ersten Schritt die Begeisterung für das Thema entfachen. Auf der Webseite www.openinnovation.at kann jeder zu den fünf Themenfeldern „Beteiligen“, „Teilen“, „Gründen“, „Arbeiten“ und „Verwalten“ seine eigenen Ideen einbringen – die 100 qualifiziertesten Beiträge sollen dann in konkrete Schritte der Open-Innovation-Strategie einfließen.

Wenn Bürger Ideen einbringen

Vorschläge von Bürgern gibt es bereits, darunter einige, die das Gründen und Betreiben von Start-ups begünstigen sollen (Stichworte sind Steuerbegünstigungen, Crowdfunding, Crowdinvesting). Aber es gibt auch futuristischere Vorschläge wie „Augmented Reality in der Verwaltung“ oder 3D-Drucker als Ergänzung zur agrarischen Produktion von Lebensmitteln. Auf der Online-Plattform können diese und andere Ideen von anderen Interessierten kommentiert und diskutiert werden – Qualität und Quantität leben vom Interesse der Bevölkerung.

Dass solche Konzepte, in denen Bürger aktiv mitgestalten, funktionieren können, zeigt das Beispiel USA, eines der Vorbilder der Open-Innovation-Strategie Österreichs. In den USA konnten über die Online-Plattform www.challenge.gov bereits Problemstellungen von 69 Bundesämtern unter Beteiligung von mehr als 42.000 US-Bürgern gelöst werden. Bekanntestes Beispiel: Über die „Space Apps Challenge“ halfen mehr als 8.000 Freiwillige in 95 Städten der Weltraumagentur NASA dabei, die Luftverschmutzung zu überwachen und Wetterwarnungen herauszugeben.

Projekte mit Vorbildwirkung

Dass Österreich in punkto Innovation nicht ganz am Anfang steht, dass will die Open-Innovation-Strategie allerdings auch betonen. Auf der Webseite http://openinnovation.gv.at/portfolio-category/best-practice gibt es eine ganze Reihe an Innovationen „made in Austria“ zu sehen, die den internationalen Vergleich nicht scheuen müssen und Vorbildwirkung für weitere Ideen haben sollen – darunter etwa die speziell für Senioren entwickelten Emporia-Handys, die Pilotfabrik der TU Wien oder die Testregionen für Smart Homes der FFG.

Für die Open-Innovation-Strategie, die vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) sowie das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (bmwfw), konnte eine Reihe von Unterstützern gewonnen werden, darunter die Industriellenvereinigung, die Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft, das Austria Wirtschaftsservice oder das Institute of Science & Technology Austria.

Dieser Beitrag entstand in redaktioneller Unabhängigkeit mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit).

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