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Das ist das zweite Investment des Linzer VCs capital300

Peter Lasinger und Roman Scharf von capital300. © capital300
Peter Lasinger und Roman Scharf von capital300. © capital300

Eineinhalb Jahre ist es her, dass in Linz mit capital300 ein neuer VC-Fonds aus der Taufe gehoben wurde. Der Start folgte Ende 2017 mit einem Topf von 20 Millionen Euro, doch die ersten Investments ließen auf sich warten. Am Donnerstag haben die beiden Fonds-Manager Peter Lasinger (vorher beim aws Gründerfonds) und Roman Scharf (Ex-Jajah-Gründer) die zweite Beteiligung bekannt gegeben. Gemeinsam mit dem US-Star-Investor Tim Draper bzw. seinem VC Draper Associates stecken sie in einer Series A 5 Millionen Dollar in ein Blockchain-Startup aus Berlin.

Datenschutzfreundliche und schnelle Identifizierung

Authenteq widmet sich der Identitätsüberprüfung von Kunden via Blockchain-Technologie. Die Überprüfung werde dadurch datenschutzfreundlich und erschwinglich, schreibt capital300 in einer Aussendung. Laut Homepage kann Authenteq sofort mehr als eine Milliarde Identitäten überprüfen und sicherstellen, dass sich keine Bots registrieren. Dazu gleicht das Startup offizielle Ausweise mit einem Echtzeitbild des Nutzers ab – eine AI erkenne Betrug sofort, heißt es dort. Bisher sei die Identitätsprüfung, etwa für Know-your-customer-Prozesse (KYC) teuer und aufwändig gewesen. capital300 schätzt den Markt für Identity-Verification-as-a-Service auf 10 Milliarden Dollar.

Erstes Investment in tschechisches Startup

Beim Fonds von capital300 sind viele bekannte Namen an Bord – etwa Hermann Hauser, Hansi Hansmann, die Familienstiftung von Hans Peter Haselsteiner, startup300, Banken wie Sparkasse oder Raiffeisen sowie Red Bull. Das erste Investment wurde im Herbst 2018 bekannt, als capital300 siebenstellig in das tschechische Startup Gamee investierte. Angestrebt wird, den Fonds auf eine Größe von bis zu 100 Millionen Euro aufzustocken.

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