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Das iPhone 7 in Diamantschwarz kostet mindestens 870 Euro, doch Apple warnt, dass es leicht zerkratzt ­čś«

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Jaja, bessere Kamera, schnellerer Chip, mehr Akku, keine 3,5mm-Klinke f├╝r Kopfh├Ârer mehr und wasserfest: Das iPhone 7 ist gelandet und in ├ľsterreich und Deutschland ab 16. September erh├Ąltlich (Vorbestellungen werden ab Freitag, dem 9. September angenommen). Nun aber zum Wesentlichen: Wer das neue Apple-Handy demn├Ąchst auf den Tisch legen und seine Liebe zu teurem Smartphone-Design beweisen will, muss mindestens 760 Euro springen lassen. So viel kostet das iPhone 7 in der kleineren 4,7-Zoll-Variante. Die gr├Â├čere 5,5-Zoll-Version mit der Doppelkamera (ein Weitwinkel- und ein Teleobjektiv) kostet mindestens 900 Euro. Je mehr Speicherplatz man haben will, umso mehr legt man auf diesen Basispreis obendrauf.

Wie wichtig Apple-Kunden Farben sein k├Ânnen, beweist der iKonzern dann aber mit der Variante Diamantschwarz. Die gl├Ąnzt im Unterschied zum „normalen“ matten Schwarzen (es l├Âst das bisherige Spacegrau ab) wie ein frisch lackierter B├Âsendorferfl├╝gel. Wer sich dieses vermeintliche Fashion-Statement leisten will, zahlt mindestens 870 Euro (immerhin dann mit 128 GB), die 5,5-Zoll-Version kommt auf mindestens 1.010 Euro.

Welch Ironie

Wer sich tats├Ąchlich f├╝r das Lack-iPhone entscheidet, sollte allerdings wissen, dass es leicht zerkratzt. Apple formuliert das vorsichtig so: „Die Oberfl├Ąche ist genauso hart, wie bei anderen eloxierten Apple Produkten. Dennoch k├Ânnen mit der Zeit winzige Abnutzungserscheinungen sichtbar werden. Um dem vorzubeugen, empfehlen wir, eines der vielen verf├╝gbaren Cases zu verwenden, mit denen das iPhone gesch├╝tzt werden kann.

Ja, richtig gelesen: Apple empfiehlt den K├Ąufern des teureren iPhone 7, es mit einer H├╝lle zu sch├╝tzen. Bedeutet, dass dann keiner mehr sieht, dass man sich das Diamantschwarze geleistet hat. Apple-Logik.

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…und das Zubeh├Ârgesch├Ąft soll auch florieren

Die andere gro├če Aufregung ist, dass Apple beim iPhone 7 auf den 3,5mm-Klinkenanschluss f├╝r Kopfh├Ârer verzichtet. Apple-Marketingchef Phil Schiller nennt es „Courage“, dass der Konzern in seinen neuesten Smartphones nur mehr den propriet├Ąren Lightning-Anschluss verbaut. Immerhin bekommen die Kunden einen Adapter mitgeliefert, mit dem man die alten Kopfh├Ârer anschlie├čen kann – und der pr├Ądestiniert ist, verloren zu werden.

Apple h├Ątte sowieso lieber, dass die Kundschaft zum neuen Zubeh├Âr greift. Allen voran sind das die AirPods, also kabellose Ohrst├Âpsel um 180 Euro. Dem aber nicht genug, hat die Apple-Tochter Beats gleich drei neue Kopfh├Ârer vorgestellt: Beats Solo 3 Wireless, Powerbeats 3 Wireless sowie Beats X. Sie alle kommunizieren drahtlos mit dem verbauten W1-Chip, der daf├╝r sorgen soll, dass niemand mehr einfach nur via Bluetooth Kopfh├Ârer verbinden kann, wenn er bessere Soundqualit├Ąt will. So sichert sich Apple das lukrative Zubeh├Ârgesch├Ąft ab. Die AirPods funktionieren via Bluetooth auch mit anderen Smartphones.

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  • tqml

    Toller Bashing Artikel um Klicks zu generieren!

  • Werner Schrittesser

    „Bedeutet, dass dann keiner mehr sieht, dass man sich das Diamantschwarze geleistet hat. Apple-Logik.“ Stimmt. Steve Jobs legte gro├čen Wert darauf, auch das nicht sichtbare Innenleben seiner Produkte zu designen. Ist aber weniger Logik denn Philosophie.

  • Werner Schrittesser

    Ich hatte (und hab noch) mal so ein Klavierlacknotebook (Q2010) von Fujitsu. Toller Lack, aber selbst in einer H├╝lle kriegte es Kratzer… Naja, die hat aber jedes Klavier auch…

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