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Crypto News: JPMorgan vergrößert IIN-Verbund ⛓️ Kakao testet Klaytn ⛓️ China will Vorgaben

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Ein Jahr nach der Gründung ihrer Blockchain-Plattform „Interbank Information Network“ (IIN) für den grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr hat die US-Großbank JPMorgan eine große Anzahl neuer Bankenpartner gefunden. Inzwischen gehören 76 Finanzinstitute dem Verbund an. Dazu zählen auch die Unicredit Bank Austria. Erst vergangene Woche unterzeichnete Polens größtes Finanzinstitut PKO Bank Polski S.A. ein Absichtsabkommen mit JPMorgan IIN beizutreten.

Banken wollen von Blockchchain profitieren

Dank der Distributed Ledger Technology (DLT) sollen die internationale Zahlungen beschleunigen werden. Bisher werden täglich gut 14.000 Transaktionen getätigt, was ausschließlich zwischen den Gründungsmitgliedern J.P. Morgan, Royal Bank of Canada und Australia and New Zealand Banking Group geschieht.

Banken versuchen immer mehr, die Blockchain-Technologie für sich zu nutzen. Wie Trending Topics berichtete, arbeiten Erste Group und der Mutterkonzern von Bank Austria Unicredit mit der Handelsplattformen we.trade zusammen. Wie bei Batavia handelt es sich bei IIN um eine Plattform, über die Unternehmen durch die Verwendung von Blockchain Handelsgeschäfte abwickeln können.

Kakao testet Blockchain-Plattform Klaytn

Südkoreas Messenger-Riese Kakao Corp. veröffentlicht die Testnet-Version für seine Blockchain-Plattform. Dem Online-Magazin Cointelegraph zufolge wurde die Plattform “Klaytn” von der Tochtergesellschaft Ground X entwickelt und soll offiziell im ersten Quartal 2019 in Betrieb genommen werden.

Auf typische Merkmale einer Blockchain-Plattform wie Wallets, Adressen und Private Keys müssen Nutzer verzichten. Dafür wird Geschwindigkeit priorisiert. Nach eigenen Angaben sollen bei Klaytn 1.500 Transaktionen pro Sekunde möglich sein.

China erarbeitet Blockchain-Vorgaben

Das China Electronics Standardization Institute (CESI), eine Regierungsorganisation des Ministeriums für Industrie und Informationstechnologie (MIIT), will noch heuer drei Blockchain-Vorgaben für Smart Contracts, Privacy und Deposits veröffentlichen. Diese Standards wären laut der Nachrichtenplattform CCN vertragsgebunden. Bis Ende des Jahres wolle das CBSI-Forum für Blockchain-Technologie und Industrieentwicklung (CBD Forum) die drei Blockchain-Standards entwickeln.

Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie hatte im Oktober 2016 das CBD Forum ins Leben gerufen und das „Weißbuch der China Blockchain Technologie und Anwendungsentwicklung (2016)“ sowie die „Referenzarchitektur der Blockchain“ veröffentlicht. Das Weißbuch verweist auf den Finanzsektor als erste Testgrenze für die Blockchain-Implementierung.

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