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Crypto News: IWF sieht Krypto als „Schwachstelle“ ⛓️ Versicherung über Blockchain in Australien

IMF Managing Director Christine Lagarde. © IWF
IMF Managing Director Christine Lagarde. © IWF

Die australische Bundesagentur für Forschung arbeitet mit den vier großen Geschäftsbanken des Landes zusammen um eine Blockchain-Anwendung zu testen, die Bürgern mit Behinderungen die Abwicklung von Versicherungszahlungen erleichtern soll.

Australier mit Behinderung könnten bald Versicherung über Blockchain zahlen

Commonwealth Bank of Australia und Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization (CSIRO) gaben in einer gemeinsamen Aussendung bekannt, das „Proof-of-Conzept“ als Teil eines Blockchain-Projektes namens „Making Money Smart“ zu testen. Ziel sei es, ein Blockchain-Token, der mit Smart Contracts codiert ist, in das nationale Invalidenversicherungssystem des Landes einzuführen, damit Teilnehmer und Service-Provider Zahlungen anhand vordefinierter Bedingungen ausführen können.

IWF sieht Kryptowährungen als „Schwachstelle“ für das internationale Finanzsystem

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht den Zuwachs in Kryptowährungen kritisch. In seinem „World Economic Outlook“ im Oktober schreibt der Kreditgeber: “Das fortlaufende rasche Wachstum an Krypto-Vermögenswerten könnte eine neue Schwachstelle für das internationale Finanzsystem bedeuten.” Noch im Frühjahr hatte sich IWF-Chefin Christine Lagarde in einem Blogbeitrag des IWF für die Entwicklung von regulatorischen Rahmenbedingungen ausgesprochen aber auch Möglichkeiten aufgezeigt die das neue Zahlungsmittel biete. (Trending Topics berichtete)

Dabei sind Transaktionen in den Ländern hoch, die der IWF mit Krediten versorgt oder potenziell in Zukunft versorgen könnte. Kreditnehmer-Länder haben keine ausreichenden Währungsreserven und Zahlungsbilanzschwierigkeiten. Länder wie die Türkei und Argentinien entwickeln sich immer schwächer, schreibt der IWF in seiner jüngsten Prognose. Im Gegensatz zu Argentinien will die Türkei noch ohne IWF-Kredite auskommen. Jedoch hatte der IWF das Land zu einer stabilen Wirtschaftspolitik gemahnt.

Türken  besitzen doppelt so viel Kryptovermögen wie EU-Bürger

Laut dem „Global Cryptocurrency Market Report„, einer Studie von Inbinex, besitzen 18 Prozent der Menschen in der Türkei Kryptowärhungen und 45 Prozent wollen sich in Zukunft Bitcoin und Co. zulegen. In der EU sind es nur die Hälfte – 9 Prozent besitzen bereits die digitalen Zahlungsmittel und nur 21 Prozent planen zu besitzen. Die Aktivitäten an den Krypto-Wechselstuben liegt in Brasilien und Argentinien deutlich über den von Australien und Russland sowie vielen europäischen Ländern wie der Schweiz, Frankreich und Luxemburg, schreibt Inbinex seiner Krypto-Studie.

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